Gefahrenquelle defekte Stoßdämpfer – regelmäßig kontrollieren

Wilhelmine Wulff / Pixelio.de

Wilhelmine Wulff / Pixelio.de

Etwa 20% aller Fahrzeuge auf deutschen Straßen sind mit bereits verschlissenen Stoßdämpfern unterwegs. Der Verschleiß kommt schleichend, deshalb ist es empfehlenswert, die Stoßdämpfer in regelmäßigen Abständen zu kontrollieren. Ideal für die Kontrollen sind die jährlichen Wartungen, die an den Fahrzeugen durchgeführt werden. Zur Sicherheit dem Werkstattmeister den Auftrag geben, sich die Stoßdämpfer bitte genauer anzuschauen. Defekte Stoßdämpfer können nicht nur schwere Unfälle zur Folge haben, sie sorgen auch für ein negativ verändertes Fahrverhalten.

 

Verlängerter Bremsweg – nur eine von vielen Gefahren

Kaputte Stoßdämpfer haben eine negative Wirkung auf die Räder allgemein, speziell jedoch auf Radlager, Bremsanlage und Lenkung. Alleine der Bremsweg verlängert sich um rund 20%, was gerade bei hohem Tempo gefährlich werden kann. Außerdem erhöht sich der Verschleiß an den Reifen. Das Profil nimmt mit jedem gefahrenen Kilometer stärker ab, die Lenkung wird mühsamer. Auch auf Seitenwinde reagieren die Fahrzeuge deutlich empfindlicher, wenn die Stoßdämpfer nicht in Ordnung sind.  Daraus folgt, dass das Fahrzeug bei stärkerem Seitenwind aus der Spur und in den Gegenverkehr gerät.

 

Regelmäßige Kontrollen und bessere Stoßdämpfer

Zum einen können Sie mit regelmäßigen Kontrollen dazu beitragen, dass Ihre Stoßdämpfer länger halten, zum anderen durch den Austausch gegen Gasdruck-Stoßdämpfer und Federn. Diese haben eine wesentlich längere Lebensdauer. Außerdem bieten sie eine deutlich verbesserte Fahrqualität und Komfort, wodurch sich auch die Sicherheit für Fahrzeug und Insassen erhöht. Um teure Reparaturen und unnötigen Kosten zu sparen, lohnt es sich neue Ersatzteile in Erstausstattungsqualität einbauen zu lassen. Diese Investition ist möglicherweise zunächst etwas höher, dennoch zahlt sie sich am Ende aus.

Gefahrenquelle defekte Stoßdämpfer – regelmäßig kontrollieren
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