GTÜ testet Batterielader

Gerade im Winter hat es die Batterie alles andere als leicht. Dem Automobilclub ADAC zufolge ist die Batterie der unangefochtene Spitzenreiter in der Pannenstatistik. Wegen keines anderen Defektes mussten die Gelben Engel im vergangenen Jahr öfter ausrücken. Da ist es gut, einen Batterielader daheim zu haben. Die Gesellschaft für Technische Überwachung, GTÜ, hat acht Ladegeräte geprüft.

Andrea mit Batterieladegerät am Auto

Foto: © GTÜ/pixelio.de

 

Testsieger des vergangenen Jahres wieder spitze

Den Spitzenplatz konnte der CTEK MXS 5.0, der Testsieger des letzten Jahres, verteidigen. Das Ladegerät erhielt von der GTÜ das Prädikat „sehr empfehlenswert“. Ebenfalls sehr empfehlenswert ist der GTÜ zufolge das Ladegerät JMP 4000. Leichte Abstriche in der Wertung mussten die Ladegeräte Profi Power 12 V und Eufab 16584 hinnehmen. Sie erhielten dennoch die Note „empfehlenswert“. Das teuerste getestete Gerät BC 9000 EVO erhielt mit der Bewertung „bedingt empfehlenswert“ die schlechteste Note, da es im Bereich „Elektrische Prüfungen“ versagte. Das Ladegerät schaltete trotz abgefallener Batterieklemmen nicht ab.

Schäden in der Kältekammer

Das BC 9000 EVO, das JMP 4000, das Voltcraft VC 2000, das Pro User DFC 530 und das CTEK beherrschen alle das empfohlene „IuoU“-Ladeverfahren. Die drei weiteren getesteten Geräte verfügen über einfacherer Ladetechnik. Optimal ist natürlich, wenn ein Ladegerät neben der Ladefunktion noch Features wie Ausgleichsladung und Desulfatierung bereitstellen kann. Über diese Features sowie über eine wählbare Regenerierungsfunktion verfügen das BC 9000 und das CTEK. In der Qualitätswertung erhielten fast alle Ladegeräte gute Noten. Einzig das Pro User DFC 530 musste hier Einbußen hinnehmen, da nach dem Besuch der Kältekammer bei minus 20 Grad Schäden am 230-Volt-Kabel entdeckt wurden.

GTÜ testet Batterielader
Bewerten Sie den Artikel