Honda CR-V: Vom Geländewagen zum SUV

Begonnen hat die Karriere des Honda CR-V als Geländewagen im Jahr 1996. Hier brachten die Japaner den Offroader in seiner ersten Generation auf den Markt. Der Geländewagen war mit Allradantrieb ausgestattet und richtete sich mit Gadgets wie einem Campingtisch im Kofferraum an Abenteuer. 2001 kam das Ende für den Geländewagen und in der zweiten Generation folgte ein SUV, der in allen Abmessungen zugelegt hatte. Der sich automatisch zuschaltende Allradantrieb blieb erhalten, weitere Elektronik fand zusätzlich ihren Weg in den Honda.

Gleichzeitig mit dem Wechsel zur zweiten Generation kam auch der Verlust der Geländeeigenschaften. Die Einzelradaufhängung und die neuen Motoren sind mehr auf das Fahren auf Asphalt als den Einsatz im Gelände ausgelegt. Akzeptiert man das, dann kann man durchaus auch auf der Straße bei widrigen Verhältnissen von der Kombination aus dem Allradantrieb und verschiedenen elektronischen Hilfssystemen profitieren. Außerdem biete der hohe Aufbau des CR-V in puncto Platzangebot große Vorteile. Die 542 Liter Kofferraum lassen sich durch ein Stauraumsystem in zwei Schubladen unterteilen, die einzeln beladen werden können. Benötigt man mehr Platz, dann sind nach Umklappen der Rückbank 1500 Liter Kofferraum frei. Ebenfalls problemlos ist das Verstauen der Passagiere. Hier gibt es sehr angenehme Platzverhältnisse in allen Dimensionen.

In allen Baujahren stehen 2-Liter-Benziner in der Motorenpalette, die zwischen 128 und 150 PS liefern. Seit 2001 steht zudem ein 2,2-Liter-Diesel im Programm, der 140 PS leistet. Sportliche Fahrleistungen kann man vom Honda CR-V sowieso nicht erwarten, im Alltag haben sind beide Motoren in Sachen Leistung und Verbrauch keine Empfehlungen. So kann der Honda gegen die europäische SUV-Konkurrenz nicht wirklich überzeugen, ein Argument könnte neben dem Raumangebot noch der Preis sein. Dieser beginnt bei einem Modell aus der zweiten Generation bei 6.000 Euro. Möchte man den größeren Diesel sein Eigen nennen werden 9.000 Euro fällig und für einen Benziner der aktuellen Generation muss man etwa 13.000 Euro bezahlen.

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