Im Ausland mit Vignette fahren

RainerSturm / pixelio.de

Mit den steigenden Temperaturen beginnt auch wieder die Reisebereitschaft der deutschen Autofahrer. Je nach Lust und Laune zieht es sie in den Norden oder in den Süden. Doch sobald sie die deutschen Autobahnen verlassen und in die benachbarten Länder fahren, sollten sie sich im Vorfeld über die Nutzungsgebühren des öffentlichen Autobahn- und Straßennetzes informieren. In vielen Ländern gibt es eine Autobahnmaut. Hierfür muss der Autofahrer eine Autobahnvignette kaufen, welche als Beleg für die Bezahlung der fälligen Maut gilt. Diese Autobahnvignette wird meist vorne an der Windschutzscheibe angebracht und signalisiert dadurch die Erlaubnis für die Nutzung der Autobahnen oder Schnellstraßen. Gültigkeitszeiträume und Preise für diese Vignetten sind von Land zu Land unterschiedlich. Es gibt Länder, wie zum Beispiel Österreich, in denen der Autofahrer eine Vignette für 10 Tage, 2 Monate oder einem Zeitraum von einem Jahr bekommt. Aber es gibt auch Länder, wie zum Beispiel die Schweiz, die Vignetten generell nur für eine Gültigkeitsdauer von 14 Monaten (von 1. Dezember des Vorjahres bis zum 31. Januar des Folgejahres) verkauft. Dieser jeweilige Gültigkeitszeitraum ist auf der Vignette vermerkt und kann bei einer Kontrolle abgelesen werden. Fahren ohne Vignette wird meist mit einer Geldstrafe geahndet. Damit der Autofahrer nicht zu tief in die Tasche greifen muss, sollte er bereits in Deutschland die geforderte Vignette kaufen, um dann entspannt ins Ausland reisen zu können. Vignetten gibt es u. a. an Tankstellen, Raststätten, Geschäftsstellen der Automobilclubs oder am Zollamt zu erwerben.

 

Im Ausland mit Vignette fahren
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