Im Blindflug unterwegs – nur nicht ablenken lassen

Maren Beßler / Pixelio.de

Maren Beßler / Pixelio.de

Die Bedienung von Radio, Telefon, Navi und andere Knöpfe im Cockpit raubt den Autofahrern im wahrsten Sinne des Wortes die Sicht. Die Folgen können fatal sein. Deshalb lieber den Beifahrer bitten, einen neuen Radiosender zu suchen, oder das Telefon zu bedienen, selbst wenn eine Freisprecheinrichtung vorhanden ist. Zum wählen muss man das Telefon meist in die Hand nehmen, oder zumindest den Blick von der Straße wenden.

 

So schnell sind Sie im Blindflug unterwegs

Selbst bei einer relativ niedrigen Geschwindigkeit von 50km/h fährt Ihr Fahrzeug mehr oder weniger führerlos und das auf einer Strecke von rund 30 Metern, wenn Sie für etwa 4 Sekunden den Blick auf etwas anderes, als auf der Straße haben. Bei Tempo 130km/h sind es dann satte 145 Meter! Den Blick auf Navi, Radio, Telefon, oder Bordcomputer zu richten bedeutet, dass Sie – wenn auch nur für einige Sekunden – im Blindflug unterwegs sind. Sie können auf plötzlich auftretende Gefahren nicht mehr hinreichend reagieren, was oft einen schweren Verkehrsunfall zur Folge hat.

 

Auf langen Strecken lieber vorsorgen

Mittlerweile sind alle Fahrzeuge mit moderner Unterhaltungselektronik ausgestattet. So wird unter anderem ermöglicht, mehrere Radiosender einzuprogrammieren. Die einzelnen Knöpfe finden Sie auch „blind“, ohne dass Sie dafür den Blick von der Straße wenden müssen. Wenn Sie vor der Fahrt voll getankt haben und nach ca. 2 Stunden Fahrt eine kurze Pause einlegen, können Sie Ihren Bordcomputer befragen, wie viel Kraftstoff verbraucht wurde und wie lange der Rest noch hält. Ebenso sollten Sie Telefonate lieber während einer kurzen Pause führen. Dasselbe gilt auch, wenn Sie Ihr Navigationsgerät umprogrammieren müssten.

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