Innenraumreinigung leicht gemacht

Andreas Morlok / Pixelio.de

Andreas Morlok / Pixelio.de

Ein sauberes Auto riecht gut und man fühlt sich auch wohler darin. Doch den inneren Schweinehund zu überwinden ist nicht leicht, vor allem wenn man mit Kabeltrommel und langen Verlängerungskabeln hantieren muss. Das muss nicht immer sein, denn viele Waschanlagen bieten reichlich Platz für Fußmatten ausklopfen und auch zum Staubsaugen im Auto. Kostet zwar vielleicht 1-2 Euro, aber danach ist das Fahrzeug sauber und riecht gepflegt.

 

Grundreinigung ist wichtig

Feuchte Tücher für das Cockpit sind schon für kleines Geld zu kaufen, fast alle größeren Supermärkte führen sie in ihrem Sortiment, meist sogar als Eigenmarke und somit deutlich günstiger. Die Autowäsche eignet sich hervorragend auch dazu, eine Innenraumreinigung gleich mit in Angriff zu nehmen. Wenn das Auto von außen glänzt, dann fällt es deutlich leichter, auch innen sauber zu machen. Als Erstes entfernen Sie alle losen Fußmatten aus dem Fahrzeug. Den groben Schmutz können Sie direkt ausklopfen. Anschließend mit dem Staubsauger den gesamten Fahrzeugboden absaugen, ebenso die Sitze, wenn die Düse sauber genug ist, um damit in die Rille zwischen Rückenlehne und Sitzfläche zu fahren. Die Matten können dann wieder ins Auto gelegt werden. Bei dieser Gelegenheit können Sie auch gleich den Kofferraum ausräumen und aussaugen.

 

Polster- und Ledersitze reinigen

Für die Sitze sollten Sie schon etwas mehr Zeit einplanen und am besten dann reinigen, wenn Sie mit dem Auto in den nächsten Stunden nicht mehr fahren müssen. Verschmutzte Polstersitze können Sie mit handelsüblichem Polstermöbelschaum reinigen. Danach die Türen offen lassen, damit alles gut trocknen kann. Ledermöbel bedürfen einer intensiveren Pflege. Hierfür hält der Handel spezielle Mittel parat, die extra für die Pflege von Ledersitzgarnituren gedacht sind. Bei dunklen Polstersitzen den Schaum am besten an einer Stelle testen, die nicht so sichtbar ist. Manche Reinigungsmittel lösen Farbstoffe aus dem Stoff und Flecken können entstehen.

 

Cockpitreiniger richtig anwenden

Cockpitreiniger dürfen nicht an Lenkrad und Schaltknüppel gelangen. Cockpit-Sprays am besten auf ein weiches Tuch sprühen und damit über die Oberflächen wischen. Im Handel sind mittlerweile auch Feuchttücher, die mit Pflegemittel für Kunststoff- oder Lederoberflächen getränkt sind, erhältlich.

Innenraumreinigung leicht gemacht
Bewerten Sie den Artikel