Jaguar XJ: Luxuriös Reisen

Seit 1968 gehört Jaguar mit dem XJ zur absoluten Oberklasse, wenn es um elegantes und luxuriöses Reisen geht. Seit 2003 hat sich besonders im Bereich der Technik etwas getan, das Design jedoch bleibt traditionell beim Alten. Hier gab es erst mit dem Modellwechsel im Jahr 2010 echte Neuerungen, die besonders in der Fangemeinde mit viel Argwohn beäugt wurden.

Besonders beim XJ wird die vorsichtige Design-Politik von Jaguar deutlich. Man möchte keine Altkunden vergraulen und hält sich dabei besonders an die historischen Modelle. Mit dem Modell ab 2003 gab es dafür besonders im Innenraum Veränderungen. Das Raumangebot wurde deutlich verbessert und auf allen Plätzen finden auch Großgewachsene eine angemessene Sitzposition. Zur Not lassen sich außerdem sowohl Sitze, als auch Lenkrad und sogar Pedale bis ins Detail einstellen. Im Kofferraum dagegen gibt es mit 470 Litern nur ein durchschnittliches Ladevolumen. Das Interieur ist luxuriös und die Ausstattung vielfältig, seit der genannten Generation ist auch ein Touchscreen mit guter Bedienung an Bord.

In puncto Fahrkomfort setzt auch dieses Jaguar-Modell Maßstäbe. Die komfortable Luftfederung schluckt fast alle Unebenheiten und im Innenraum kommen kaum Geräusche an. Trotzdem erhält sich der XJ ein hohes Maß an Agilität. Wer besonders sportlich fahren möchte, der wählt die Ausstattung XJR mit serienmäßigem Sportfahrwerk.  Eine  Neuerung im Jaguar ist auch die rostfreie Aluminium-Karosserie (seit 2003), die das Gesamtgewicht deutlich senkt.

Aus der Motorenpalette des Jaguar hat man freie Wahl. Bereits der kleine Sechszylinder-Einstiegsmotor mit 238 PS aus 3 Litern Hubraum beschleunigt die Raubkatze ordentlich und garantiert schnelles Vorankommen auf der Autobahn. Etwas kultivierter und stärker laufen die V8-Motoren, die in den Leistungsstufen 258, 298 und 295 PS erhältlich sind. Hierbei sollte man aber besonders die Unterhaltskosten, die ein Achtzylinder produziert, im Blick haben. Als Novum in der Jaguar-Modellreihe ab 2003 war ein 2,7-Liter-Dieselmotor verbaut. Der Sechszylinder hat dank 207 PS und doppelter Aufladung eine Menge Sparpotenzial.

Um die Haltbarkeit des XJ ist es gut bestellt. Problembereiche sind Radlager, Fahrwerk und Bodengruppe. Trotz Topausstattung ist der Preisverfall der Luxusautos ungebremst. Einen Basisbenziner aus dem Jahr 2003 gibt es bereits unter 10000 Euro, die Sportversion XJR mit 395 PS aus dem Jahr 2006 kostet noch 26000 Euro. Die Selbstzünder sind auf vergleichsweise hohem Preisniveau. Ein fünf Jahre alter Twin-Turbo kostet 22000 Euro.

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