Hartmut910  / pixelio.de

Jaguar XK: Britischer Sport

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Der Jaguar XK ist seit jeher schnittigen Sportwagen oder Cabrios vorbehalten und auch in den letzten zwanzig Jahren waren die Briten dort gut besetzt. Auf dem Gebrauchtwagenmarkt finden sich heute hauptsächlich noch Modelle der Generation X100, die von 1996 bis 2005 gebaut wurde, sowie der Baureihe X150, die im Anschluss bis heute produziert wird. Während das ältere Modell mit einigen Altersschwächen zu kämpfen hat, macht die neue Variante mit komplett neuem Aussehen und guter Zuverlässigkeit auf sich aufmerksam. Von günstigen Gebrauchtpreisen sollte sich bei Jaguar derweil niemand blenden lassen, die wirklichen Kosten kommen typischerweise erst nach dem Kauf auf den neuen Inhaber zu.

Alu-Grundlage

Der Jaguar XK der neuesten Ausführung bringt seit 2006 neuen Schwung in die Baureihe. Seine Karosserie ist komplett aus Aluminium gefertigt, was einiges Gewicht einspart. Zudem trägt das als Coupé oder Cabrio erhältliche Modell ein komplett neues und moderneres Design der Außenhaut. Innen dagegen herrscht wie schon beim Vorgänger der bekannte britische Chic. Hier blickt man als Fahrer oder Beifahrer auf typische Holz- und Ledervariationen, dazu gibt es Fahrassistenten und allerlei technische Ausrüstung. Das Platzangebot in dem Viersitzer ist dagegen nur vorne gut, hinten und im Kofferraum gibt es nur ein mageres Platzangebot, was auch den abfallenden Linien geschuldet ist. Die Sicherheitsausstattung ist dafür umfangreich, genau wie die Dämmung beim Stoffdach des Cabrios.

Der Edle unter den Sportlern

Trotz seinem gediegenen Innenraum und dem hohen Komfort in selbigen verschweigt der Jaguar XK seine sportlichen Gene nicht. Er fährt sich agil, die Bremsen fangen den schweren Briten schnell wieder ein und auch die Motorenpalette ist auf alles andere als Spritsparen ausgelegt. So gibt es das Sportcoupé ausschließlich mit Achtzylindern in verschiedenen Ausbau- und Leistungsstufen. Die kleine Variante mit 3,5 Litern Hubraum leistet „nur“ 258 PS, das Leistungsspektrum geht bis zum 5-Liter-V8 mit kompressoraufgeladenen 550 PS. Dafür kauft man sich neben einer Menge Leistung allerdings auch eine Menge Folgekosten. Hier gilt es also besonders bei vermeintlichen Gebrauchtwagen-Schnäppchen genug Geld für Unterhalt, Sprit und die nicht gerade günstigen Ersatzteile einzuplanen.

Schwachstellen des Jaguar XK

Abgasanlage: Auch bei neueren Modellen scheint der Jaguar XK ein Problem mit Rost am Auspuff zu haben. Prüfer stellten hier überdurchschnittlich oft Durchrostungen fest. Auch an der Bodengruppe gibt es teilweise Korrosion, diese betrifft allerdings hauptsächlich ältere Baujahre.

Zuverlässigkeit: Besonders beim Kauf eines Jaguars sollte das Vertrauen in den Vorbesitzer groß sein – oder der Verkäufer alternativ ein gut ausgefülltes Scheckheft vorlegen. Für einen dieser Fälle kann man durchaus etwas mehr Geld auf den Tisch legen, die Haltbarkeit wird es danken. Beim Cabrio sollte man außerdem das Verdeck gründlich inspizieren, Mängel hier können ebenfalls schnell teuer und ärgerlich werden.

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