Jaguar XK: Traditionsreich und teuer

Mit dem XK führt Jaguar eine Baureihe der Sportwagen, die in der Tradition des legendären E-Types begründet ist. Mit dem intern X100 genannten Modell, welches zwischen 1996 und 2005 verkauft wurde, folgte Jaguar genau dieser Tradition weiter. Statt des dezenteren Vorgängers XJS wagte man wieder stärkere Formen. Besonders der Kühlergrill in Gitteroptik sticht unter der gesamten Front hervor. In der Motorenpalette sind traditionell zwei V8-Aggregate enthalten. Eines liefert 284 PS aus 4 Litern Hubraum, ein weiteres wird mit Kompressor auf 363 PS beatmet. 2002 veränderte man die Motoren und vergrößerte den Hubraum auf 4,2 Liter. Dies hatte eine Leistungssteigerung beider Motoren auf 298 bzw. 395 PS zur Folge. Als Alternative zum Coupé ist natürlich auch in dieser Baureihe eine Cabrio-Version erhältlich.

Mit dem X150 ist seit 2006 der Nachfolger des X100 auf dem Markt. Große Veränderungen optischer Natur gibt es mit diesem Modellsprung nicht, trotzdem wirkt das neue Design dynamischer und moderner. Technisch dagegen basiert das Coupé Jaguar XK auf der neuen Limousine und übernimmt damit auch die Alukonzeption des neuen Modells. So sparte man mit der X150-Baureihe knapp 200kg im Vergleich zum Vorgänger. Wie man es von einem Oberklassewagen erwartet spricht das XK-Coupé sehr direkt auf Lenkbewegungen an und federt Unebenheiten sofort ab. Ist die Straße jedoch nass, dann benötigt man aufgrund fehlender Traktion die elektronischen Sicherheitssysteme erstaunlich schnell. Dann helfen Traktionskontrolle und Stabilitätssystem sicher durch die Kurve.

Die Motoren übernahm man für den X150 zuerst vom Vorgänger, seit 2009 sind nur noch Motoren mit 5 Liter Hubraum erhältlich. Die Leistung liegt dabei zwischen 385 PS in der Serienversion und 510 PS im R-Modell. Beide Fahrzeuge liefern jedenfalls überzeugende Fahrleistungen, der Spritverbrauch ist jedoch entsprechend hoch. So sollte man auch die Folgekosten eines Jaguar XK auf keinen Fall unterschätzen. Ein Coupé der X100-Baureihe und Baujahr 2001 gibt es gebraucht für 16.000 Euro, ein Modell der aktuellen Baureihe kostet mindestens 34.000 Euro. Noch teurer ist das Cabrio, hier muss man etwa 42.000 Euro investieren.

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