Klimaanlagen als Spritfresser?

GTÜ / Pixelio.de

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Der Sommer  hat uns dieses Jahr wieder voll im Griff. Temperaturen weit über 30°C lassen auch die Innenräume der Fahrzeuge ordentlich aufheizen. Wer über eine Klimaanlage verfügt, freut sich über die kühle Luft, die aus den Lüftungsdüsen strömt. Doch Klimaanlage ist nicht gleich Klimaanlage. Je nach Art der Klimatisierung und je nach Fahrweise kann die frische Brise im Fahrzeuginneren bis zu 20% mehr an Treibstoffkosten verursachen. Mit einigen Tricks lassen sich die Pluskosten jedoch minimieren.

 

Klimaautomatik vs. manuelle Klimaanlage

Automatische Klimaanlagen in Fahrzeugen verbrauchen weniger Strom – und somit auch Kraftstoff – wenn sie auf 21-23°C eingestellt sind. Manuelle Klimaanlagen sind etwas hungriger, doch selbst hier lässt sich die Kostenfalle überlisten. Das manuelle System macht sich allerdings insbesondere im Leerlauf und im Stadtverkehr stark bemerkbar, was den Treibstoffverbrauch angeht.

 

Aufgeheizte Innenräume erst durchlüften

Wenn im Wageninneren über 40°C Temperaturen herrschen, will man sofort einen kalten Luftstrom um die Ohren bekommen. Doch wer clever unterwegs ist, der lässt seine Klimaanlage beim losfahren zunächst ausgeschaltet. Öffnen Sie lieber alle Fenster und lassen Sie das Auto ordentlich durchlüften. Dadurch kühlt sich die Luft bereits um etwa 5-10°C ab. Erst nach einigen Kilometern Fahrt sollten Sie alle Fenster wieder schließen und dann erst die Klimaanlage einschalten. So tragen Sie viel dazu bei, Benzin – oder Diesel – zu sparen.

 

Klimaanlagen auch im Winter nützlich

Klimaanlagen entfeuchten die Luft und sorgen so in relativ kurzer Zeit für freie Sicht. Im Winter ist dies besonders wichtig. Die eisige Luft lässt hin und wieder die Windschutzscheiben auch von Innen leicht vereisen. Lassen Sie die Klimaanlage aus, wenn das Fahrzeug im Leerlauf ist.

Klimaanlagen als Spritfresser?
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