Komfortablere Bremswirkung durch SBC

 

Harry Hautumm / pixelio.de

Die Bremsanlage gehört zu den Fahrsicherheitssystemen eines Fahrzeuges. Ohne eine Bremsanlage wäre der Betrieb eines Automobils ausgeschlossen. Seit dem ersten Automobil haben sich die Bremsen eines Fahrzeuges stetig verändert und verbessert. Aus der rein mechanischen Bremsanlage ist jetzt eine elektrohydraulische Bremse, auch SBC (Sensotronic Brake Control) genannt, geworden. Bei dieser Bremsanlage regelt ein elektrisches Signal den Hydraulikdruck der einzelnen Radbremsen. Die Aufgabe einer SBC ist die Bremsbetätigung, die Bremskraftverstärkung sowie die Bremskraftreglung. Zu der SBC gehören das Hydroaggregat mit Anbausteuergerät, das Wegbau-Steuergerät, die Sensoren und die Betätigungseinheit. Wobei die Betätigungseinheit wiederum aus dem Ausgleichsbehälter für Hydraulik, dem Hauptzylinder, dem Pedalwegsimulator und die Betätigungsstange bestehen. Durch die elektrohydraulische Bremse ergibt sich die Möglichkeit eines kürzeren Bremsweges, wobei die hohe Fahrzeugstabilität bestehen bleibt. Vorteilhaft bei diesem Bremssystem ist es, dass es keine pulsierende Rückwirkung auf das Bremspedal gibt wie es bei einer ABS-Regelung üblich ist. Zusatzfunktionen sind u. a. die erweitere Bremsassistenzfunktion und der Anfahrassistent, der zum Beispiel das Fahrzeug nach dem Aktivieren automatisch im Stillstand hält. Diese Funktion erleichtert zum Beispiel das Anfahren am Berg. Weitere Komponenten sind die Chauffeurbremse und der Stauassistent. Wobei der Stauassistent bei einer Geschwindigkeit unter 50 bis 60 km das Fahrzeug mit einem erhöhten Schlepptempo zurückhält, damit der Fahrer nicht ständig von Gas auf die Bremse gehen muss. Die Funktion Trockenbremsen sorgt bei feuchtem Wetter mit regelmäßigem leichtem Andrücken der Bremsbeläge für trockene Bremsscheiben. Sollten Probleme mit der SBC auftreten, sollte ein Fachmann die Reparatur durchführen. Denn um an den Radbremsen zu arbeiten, muss die Verbindung zum Steuergerät unterbrochen sein.

 

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