Kultobjekt im Aufwind – Lotus Elise

Nach dem jahrelangen Schattendasein will die Marke Lotus zurück in den Olymp der großen Sportwagenhersteller. Dafür hat sich der Autobauer einiges vorgenommen. Bislang stehen mit dem Lotus Elise, dem Evora und dem Exige lediglich drei Fahrzeuge im Portfolio. Allerdings soll es rasch erweitert werden. Doch wie machen sich die bisherigen drei Lotus-Modelle?

 

Der seit 1996 gebaute und in der Version der Serie 3 seit 2010 erhältliche Lotus Elise perfektioniert die konsequent von Lotus durchgeführte Leichtbauweise. Die Karosserie aus Titan, Keramik, Carbon und der Rahmen aus Aluminium machen den Sportwagen zum echten Fliegengewicht. Auch der konsequente Verzicht auf überflüssigen Schnickschnack tut sein Übriges. So muss man im spartanischen Innenraum zwar die Sitze per Hand verstellen und auch das Softtop kann nur manuell eingepackt werden. Doch was macht man nicht alles für ein paar Kilo weniger? Und es hat sich gelohnt. Kaum 900 Kilogramm bringt der Roadster auf die Waage.

Auch bei der Motorisierung hat Lotus auf eine leichtere Version gesetzt. Nach der Überarbeitung verrichtet jetzt statt des 1,8-Liter-Motors nun in der Basisversion ein 1,6-Liter-Vierzylinder im Heck seine Arbeit, den Lotus den Japanern von Toyota abgekauft und einer gründlichen Überarbeitung unterzogen hat. Leide liegt hier auch eine kleine Schwäche des Lotus Elise. Für einen Sportwagen sind die 136 PS etwas zu wenig. Doch dafür freuen sich die Umwelt und der Fahrer an der Zapfsäule gleichermaßen. Das Coupé verbraucht mit durchschnittlich 6,3 Litern auf 100 Kilometern bemerkenswert wenig Kraftstoff.

Seit knapp 14 Jahren existiert der Lotus Elise nun schon und zieht immer noch in seinen Bann. Dass dies so ist, liegt auch an dem überraschend geringen Preis für das Cabriolet. Knapp 37.500 Euro muss an der Kasse für die Basisversion den Lotus Elise gezahlt werden, sodass das Cabrio nicht nur für die Oberklasse erschwinglich ist und eine weitere Verbreitung erfährt.

Kultobjekt im Aufwind – Lotus Elise
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