Lackschäden am Auto beseitigen

Gabi Eder / Pixelio.de

Gabi Eder / Pixelio.de

Wer seinen fahrbaren Untersatz genauer unter die Lupe nimmt, findet selbst bei top gepflegtem Lack kleine Kratzer. Ein Kratzer im Lack ist schnell passiert, in der Regel bekommt man davon gar nichts mit. Vielleicht bei der nächsten Wäsche, wenn man mit Papier überschüssiges Wasser aufnehmen möchte. Hier ein kleiner Steinschlag, dort ein kleiner Kratzer. Damit Rost aber keine Chance bekommt, ist es empfehlenswert, sich um die „Minischäden“ so schnell wie möglich zu kümmern.

Bei kleinen Macken können Sie selbst Hand anlegen

Ihr Autohändler führt Lackstifte in Herstellerfarben. Sofern die benötigte Farbe gerade nicht zur Hand ist, bestellt er sie gerne für Sie. Den genauen Farbton ermitteln Sie an der Schwelle an der Fahrertür. Da ist ein Farbcode angegeben, der benötigt wird. Wichtig ist, dass der Lack vor der Ausbesserung gründlich gereinigt wird, am besten natürlich nach einer Autowäsche. Die meisten Lackstifte verfügen über eine kleine Drahtbürste im Deckel. Damit können Sie die Oberfläche ein wenig anrauen. Danach wird der Lack mit dem Pinsel in kleinen Mengen aufgetupft. Nicht malen – nur tupfen! Mit einem 1000er Schleifpapier kann man die Oberfläche dann glätten. Nach dem Trocknen nur noch Klarlack auftragen. Der Lack aus dem Lackstift ist genau so haltbar, wie eine Lackierung und hält sehr lange. Im Gegenzug hält Color-Pen nur einige wenige Waschgänge durch.

 

Bei größeren Lackschäden lieber den Fachmann beauftragen

Auf größeren Flächen und bei tiefen Kratzern ist es besser, man holt einen Fachmann. Bei tiefen Kratzern kann sogar eine Schicht Airbrush – natürlich erst nach entsprechender Vorbehandlung! – für kreative Effekte sorgen. Der Kratzer verschwindet dann quasi im Muster. Nach Unfällen sollten Lackschäden in einer Fachwerkstatt repariert werden! So können kleinste Beulen gleichzeitig beseitigt und der Lack erneuert werden.

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