Letzter Ausweg Insektenentferner

Klatsch! Und wieder findet ein Mücke, eine Fliege oder ein Käfer den Tod an der Frontpartie eines Autos. Sommerzeit gleich Insektenzeit, sie fliegen tief und das was von ihnen übrig bleibt macht dem Lack, wie bei dem Ingolstädter Kollegen hier und auch vielen anderen nach der Autobahnhatz, schwer zu schaffen. Die Viecher sind ätzend und werden die Stellen nicht sofort mit einem Insektenentferner behandelt, kann dies zu dauerhaften Schäden am Lack führen. Bleibt das Massengrab eine Zeit lang auf dem Lack kleben, können die betroffenen Bereiche stumpf werden und im schlimmsten Fall, kann der Lack sogar einreißen. Hier kommt nun der Insektenentferner ins Spiel. Im Handel erhältlich, bekommt man schon für sechs Euro ein gutes Mittel. Ein Insektenentferner ist von der Handhabung her recht einfach, wichtig ist, dass das Mittel eine gewisse Einwirkzeit, von bis zu 10 Minuten benötigt, um effektiv arbeiten zu können. Der Insektenentferner trocknet schnell an, deßhalb sollte er nicht in der prallen Sonne und auf heißem Lack angewendet werden. Falls auch der beste Insektenentferner Probleme hat, die Viecher vom Lack zu bekommen, hilft ein Schwamm bei der gründlichen Reinigung. Bei hartnäckigen Verschmutzungen, aber auf keinen Fall einen Küchenschwamm nehmen, da die raue Seite den Lack zwar sauber macht, aber eben auch zerkratzt. Hier hilft nur eins: Erkennt man das Auto schon fast nicht mehr, hilft es nicht gleich den Insektenentferner aufzusprühen, sondern mit viel warmen Wasser und einem weichen Schwamm, die ganze Geschichte erstmal einzuweichen.

Letzter Ausweg Insektenentferner
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