Mazda 2: Zuverlässig und sportlich

Das untere Ende der Mazda-Modellpalette ist seit 2003 mit dem Kleinwagen Mazda 2 besetzt. Neben außergewöhnlicher Zuverlässigkeit fiel der frontgetriebene Japaner auch durch seine Sportlichkeit und das hohe Level der Verarbeitung auf. Mittlerweile ist auch die zweite Generation des Mazda mit neuem Konzept auf dem Markt und dank  der angesprochenen Haltbarkeit ist der Japaner eine echte Alternative im Kleinwagensegment geworden.

Während die erste Generation des Mazda 2 besonders durch seinen hohen, Minivan-artigen Aufbau auffiel, ist die seit 2007 erhältliche zweite Generation ein klassischer Kleinwagen. Dies wird schon an den verwendeten Plattformen deutlich. Die erste Baureihe nutze als Grundlage den Ford Fusion, der Nachfolger baut auf dem Ford Fiesta auf. So geriet der neue Mazda 2 kürzer und um 100 kg leichter. Trotzdem sitzt man im Innenraum sowohl vorne als auch hinten bequem und der Kofferraum fasst 250 Liter Gepäck. Für größere Transporte kann man die Rückbank umlegen, das Kofferraumvolumen steigt dann auf 787 Liter. Als Problem stellt sich allerdings die kleine Heckklappe heraus, für Wocheneinkauf oder Kurzreise reicht es jedoch allemal.

Auch im Bereich Fahrverhalten hat sich mit dem Modellwechsel einiges getan. So machen sich der Gewichtsunterschied und ein straffes Fahrwerk besonders bemerkbar. Letzteres gerät zwar auf schlechten Strecken und Autobahnetappen zum Kritikpunkt, verleiht dem kleinen Mazda allerdings einen Hauch von Sportlichkeit. Ansonsten gibt es in puncto Fahrkomfort wenig zu kritisieren. Sowohl Motor- als auch Umgebungsgeräusche werden kaum in den Innenraum weitergegeben und die Sitze sind bequem. Mit serienmäßig sechs Airbags und ESP ist der außerdem gut ausgestattet.

Es stehen mit dem fünftürigen Mazda 2 und dem dreitürigen Mazda 2 Sport zwei Karosserievarianten zur Auswahl. In der Motorenpalette stehen drei  Benziner und zwei Diesel im Angebot. Während es die Benziner mit 1,3 (75 und 86 PS) und 1,5 Litern Hubraum (103 PS) gibt, gab es von 2007 bis 2009 nur einen etwas zu schwach ausgelegten Diesel mit 1,4 Litern Hubraum und 68 PS. Im Jahr 2009 wurde dieser dann durch einen stärker motorisierten Diesel mit 1,6 Litern Hubraum und 90 PS ersetzt.

Eine der größten Stärken des japanischen Kleinwagens ist seine Zuverlässigkeit. Sowohl in der Pannenstatistik als auch in den Prüfberichten gibt es kaum Grund zur Klage. Sollte doch etwas kaputt gehen, dann machen die günstigen Ersatzteilpreise die Reparaturen preiswert.

Auf dem Gebrauchtwagenmarkt ist die erste Version bereits für 4000 Euro erhältlich. In der seit 2007 verkauften zweiten Generation kostet der Mazda 2 mindestens 6000 Euro. Für den großen 1,5-Liter-Benziner müssen weitere 1100 Euro Aufpreis eingeplant werden.

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