Mercedes SLK: Mit Cabrio-Heizung

Mit dem SLK konnte Mercedes 1996 den Markt für sportliche Roadster im Nu erobern. Besonders erfolgreich war die Einführung eines Metall-Klappdachs, welches den SLK zum Zwitter zwischen Coupe und Cabrio macht. So sind sowohl Frischluftfahren als auch Alltagstauglichkeit jenseits der sommerlichen Monate kombinierbar. Nach acht Jahren Bauzeit gab es für den Mercedes SLK im Jahr 2004 einen Generationenwechsel, der einige Änderungen mit sich brachte. Neben einem neu entwickelten Fahrwerk und einem sportlicheren Fahrverhalten, wurde auch die Optik leicht überarbeitet.

Hierbei greift Mercedes die spitze Front des SLK als Element aus der Formel 1 auf und betont auch im weiteren Design einen stärkeren Roadster-Charakter. D               er Generationswechsel verbesserte jedoch auch das Platzangebot im Innenraum. Der Kofferraum bietet seit 2004 einen Stauraum von 200 Litern bei geöffnetem Dach und 300 Litern bei geschlossenem Dach. Doch auch für die Insassen bedeutet der Platzgewinn eine spürbare Verbesserung des Komforts. Weitere Neuerung ist ein Airscarf genanntes Heizungs-System, welches bei Cabrio-Fahrten für warme Luft im Kopfbereich der Passagiere sorgt.

Das sportliche Fahrverhalten des SLK steht und fällt mit der Auswahl des richtigen Motors. Hier gibt es bei Mercedes vom Vier- bis zum Achtzylinder eine große Auswahl, Fahrspaß sollte allerdings mit allen Motorisierungen aufkommen. Die 1,8-Liter-Einstiegsbenziner werden von einem Kompressor aufgeladen und erreichen so Leistungswerte von 163 und 184 PS. Schöneren Sound und die größere Leistung für den Mercedes-Roadster bieten die V6-Motoren mit 231 bis 305 PS. Der erwähnte Achtzylinder wird nur im AMG-Spitzenmodell verbaut, leistet dort jedoch 360 oder 400 PS.

Im langfristigen Einsatz haben sich die Metall-Klappdächer als zuverlässige Begleiter herausgestellt, die auch in gebrauchten Wagen einwandfrei arbeiten. Schwachstellen sind jedoch Fahrwerksgelenke und Radlager mit viel Spiel. Auch Rost an der Abgasanlage macht manchen Baujahren zu schaffen. Die Preise auf dem Gebrauchtwagenmarkt sollten mit dem Erscheinen des Nachfolgers in diesem Jahr deutlich nach unten gehen. Momentan kostet ein günstiges Modell mit Einstiegsbenziner aus der zweiten Generation noch 15 000 Euro. Die Sechszylinder beginnen dagegen bei 18 000 Euro und eine sportliche AMG-Version kostet mit Baujahr 2004 knapp 27 000 Euro.

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