Mietwagen im Ausland: So sind Sie versichert

Wer seinen Urlaub im Ausland mit Ausflügen und allem drum und dran gerne selber organisiert, für den kann es in Frage kommen, sich vor Ort einen Leihwagen zu mieten. Doch häufig macht man sich in so einer Situation über die wichtige Frage der Haftung im Schadensfall nur unzureichende Gedanken. 

Stress bleibt ZuhauseCrash

Besonderes Augenmerk ist darauf zu legen, dass nicht in allen Ländern so hohe Mindestversicherungssummen wie in Deutschland gelten. Somit kann es bei einem Unfall schon einmal richtig teuer werden. Deshalb ist es insgesamt anzuraten, noch vor dem Antritt des Urlaubes Zuhause die Mietkonditionen der entsprechenden Destinationen zu überprüfen, damit vor Ort der Fokus auf Erholung und Entspannung gelegt werden kann.

Kosten müssen vermieden werden

Vor allem Länder wie Griechenland und die Türkei sind versicherungstechnisch etwas problembehaftet. Sinnvoll ist in so einem Fall der Abschluss einer zusätzlichen Absicherung wie etwa der Mallorca-Police. Besteht ein solcher zusätzlicher Versicherungsschutz nicht und kommt es dann zu einem Unfall, so liegen die Forderungen schnell in Höhe von mehreren hundert tausend Euro. Vorausgesetzt ist natürlich, dass man selbst Unfallverursacher ist. Ist man das nicht, so gilt meistens das Verschuldensprinzip auch außerhalb von Deutschland.

Vorgehensweise im Einzelnen

Die soeben erwähnte Mallorca-Pollice ist eine Spezial-Versicherung für den Gebrauch fremder, versicherungspflichtiger Fahrzeuge. Das Prinzip läuft dabei so ab, dass die niedrige Versicherungssumme der regulären Versicherung angemessen aufgestockt wird auf ein in Deutschland sinnvolles Niveau. Umfasst sind sowohl Haftpflicht, als auch Voll- oder Teilkasko.

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