Mitsubishi Outlander: Lifestyle-Softroader mit sieben Plätzen

2003 feierte man bei Mitsubishi mit der Eigenkonstruktion Outlander den Einstieg in das Segment der Kompakt-SUV. Es gab jedoch nur einen Benziner und in Europa wenig Kunden, die man mit dem neuen Modell überzeugen konnte. Für die zweite Generation, die seit 2006 auf dem Markt zu finden ist, wählte man das Crossover-Image und baute zusammen mit Peugeot 4007 und Citroen C-Crosser einen Lifestyle-Wagen unter anderem auch mit Diesel-Unterstützung.

Während der erste Outlander als praktikabler Softroader daherkommt, repräsentiert die zweite Generation den Wandel zum eleganten und lässigen SUV-Begleiter. Der Offroad-Optik wird durch den komplette Unterfahrschutz und die ausgestellten Radkästen Rechnung getragen, der höhere Aufbau fällt deutlicher aus. Im Innenraum präsentiert sich der Japaner als 5+2-Sitzer, der neben den ersten beiden Sitzbänken noch zwei ausklappbare Sitze in der dritten Reihe bietet. Hier können allerdings ausschließlich Kinder einigermaßen gemütlich sitzen, auf den restlichen Plätzen herrscht Beinfreiheit für alle. Sind die hinteren Sitze eingeklappt, dann fasst der Kofferraum ganze 541 Liter Gepäck. Klappt man die Sitzbank zusätzlich um, dann werden insgesamt fast 1.700 Liter Platz frei.

Im Antriebskonzept hat der Fahrer die Wahl zwischen zwei Allradmodi und einer Einstellung mit Fronantrieb. Für den Einsatz im (sehr) leichten Gelände eignet sich der Outlander dank komfortablem Fahrwerk, was jedoch auch bei längeren Ausflügen auf Asphalt nicht störend wird. In der zweiten Modellreihe gibt es etwas mehr Abwechslung in der Motorenpalette. Mittlerweile bietet man sogar zwei Dieselalternativen an: Ein 2-Liter-Selbstzünder mit 140 PS, den man bei VW eingekauft hat und einen 2,2-Liter-Diesel aus der Zusammenarbeit mit den französischen Herstellern. Bei den Benzinern geht die Spanne von 2 bis 3 Liter Hubraum.

Der Gebrauchtwagenkauf eines Mitsubishi Outlander ist relativ einfach. Der Wagen ist grundsolide und hat nur wenige echte Schwachpunkte. Die Kupplung ist verschleißt vergleichsweise schnell, die Vorderachse mit zu viel Spiel und Rost am Unterboden des SUV. Alles keine tragischen Probleme, eine Kontrolle beim Kauf erspart jedoch Folgekosten. Die letzte Outlander-Generation bekommt man ab etwa 13.500 Euro. Für den 2-Liter-Basisdiesel muss man 14.500 Euro investieren, der größere 2,2-Liter kostet etwa 17.000 Euro.

Mitsubishi Outlander: Lifestyle-Softroader mit sieben Plätzen
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