Neue Emissionsgrenzen mit Hintertür

Ein stetiges Thema bei Autos ist der Ausstoß von Schadstoffen. Die Hersteller sind nicht erst seit der Einführung der Umweltzonen in den Städten darum bemüht, Konstruktionen zu erschaffen, die weniger Emissionen produzieren. Ab 2020 gibt es in dieser Hinsicht allerdings eine neue Schadstoffgrenze, die nicht überschritten werden darf. 

Grenze und DetailsEmissionen

Ab dem genannten Jahr dürfen Autos nicht mehr als 95 Gramm CO2 ausstoßen. Die bereits erwähnte Hintertür, die hierbei offen bleibt, ist die Verrechnung großer Autos mit schadstoffarmen Hybridfahrzeugen. Die neue Höchstgrenze haben das Europäische Parlament und die Regierungen der EU beschlossen. Die Höchstgrenze gelte pro gefahrenen Kilometer und für den Durchschnitt aller Neuwagen in der europäischen Zone.

Weitere Maßnahmen bis 2025

Dabei ist mit der in diesem Jahr in Kraft tretenden Regelung noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. Schon im Jahre 2025 soll eine noch niedrigere Höchstgrenze vereinbart werden, welche den Schwellenwert tiefer ansetzt. Der nun geschlossene Kompromiss hinsichtlich der in sieben Jahren kommenden Regelung gibt Autoherstellern ein Bonussystem an die Hand. Dabei kommen Supercredits zum Einsatz, mit dessen Hilfe elektronische Autos und Hybridfahrzeuge mehrfach gezählt werden können.

Primäre und sekundäre Ziele

Intendiert ist durch die neuen Regelungen neben dem Umweltschutz als primärem Ziel natürlich sekundär auch eine Motivation zur Entwicklung neuer Technologien, um noch mehr Schutz bieten zu können. Kritik erntete der Beschluss bisher von der Organisation Greenpeace, wobei die europäische Institution erneut auf die “Panikmache” der Autoindustrie hereingefallen sei. Besonders das Hintertürchen für besonders schadstoffarme Automobile und deren Verrechnung ist kritisiert worden.

Bild: Flickr.com/ Angeli’s Photography. (;

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