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Neue EU-Abgabe für Autofahrer geplant

Die Abgabenlast für die deutschen Autofahrer ist derzeit auch beim besten Willen nicht als gering einzustufen. Doch dem ADAC zufolge könnte sie eher noch steigen als geringer werden. Dem Automobilclub zufolge plant das EU-Parlament eine neue Regelung, durch die auf die deutschen Autofahrer eine jährliche Mehrbelastung von 200 Millionen Euro zukommt.

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Die EU plant eine Neuregelung der Abgasuntersuchung, die enorme Kosten verursachen wird Foto: © Viktor Mildenberger/pixelio.de

 

Eigentlich ist die neue Regelung eine alte Regelung. Die EU plant, den Abgastest wieder generell am Auspuff-Endrohr durchzuführen. Eigentlich ist dieser Test veraltet. Erst 2006 wurde diese Art der Abgasmessung von der digitalen Eigenmessung im Fahrzeug ersetzt. Zuletzt zeigte eine aktuelle Studie der Bundesanstalt für Straßenwesen, dass diese Art der Messung äußerst zuverlässig Arbeit.

Nun also zurück zur antiquierten Technik. Hieraus entstehen aufgrund der erforderlichen Neuausrüstung mit entsprechenden Gerätschaften für die Prüfstellen in ganz Europa sehr hohe Kosten. “Immens” seien diese nach Berechnungen des ADAC. Die Prüfstände müssten so eingerichtet werden, dass die zusätzlich geplante Messung des Stickstoffes durchgeführt werden kann. Und Stickstoff kann nicht gemessen werden, wenn der Motor einige Zeit im Leerlauf läuft. Im Gegenteil. Nur wenn der Motor unter hoher Last läuft, kann zuverlässig gemessen werden. Dem ADAC zufolge ist diese Entscheidung unsinnig. Der Automobilclub kommt zu dem Schluss, dass die Prüforganisationen in Zusammenarbeit mit der EU den Autofahrern auf diese Weise noch mehr Geld aus den Taschen ziehen möchten.

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