Neue Methoden und detaillierte Berichte

Willfahrt / pixelio.de

Seit dem 1. Juli 2012 sind einige Änderungen bei der Hauptuntersuchung eines Fahrzeuges in Kraft getreten. Hierbei handelt es sich bereits um die 47. Änderung der Straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften. Notwendig wurde diese Erneuerung auch durch die immer moderneren Fahrzeuge, dessen Technik eine neue Art der Überprüfung mit sich zieht. So beginnt eine Hauptuntersuchung der neueren Fahrzeuge zunächst mit einer Probefahrt. Mit ungefähr acht Stundenkilometern fährt der Sachverständige eine kleine Runde mit dem Fahrzeug und überprüft dabei die Fahrassistenzsysteme. Die modernen Fahrzeuge verfügen über immer mehr elektronischer Sicherheitsassistenten wie u. a. ESP, ABS oder Abstandsregler. Diese werden jetzt bei der Hauptuntersuchung mit überprüft. Eine weitere Erneuerung ist der Wegfall der Rückdatierung. Alle 24 Monate muss ein Fahrzeug zur Hauptuntersuchung. Dies ist zum Beispiel an der Plakette eines Fahrzeuges zu erkennen. Wird der Ablauftermin versäumt und die Hauptuntersuchung verschoben, zählt ab den neuen Termin die Laufzeit von 24 Monaten. Die Plakette wird nicht mehr zurückdatiert. Eine Überziehung wird allerdings mit einem Verwarnungsgeld geahndet. Eine weitere Änderung ist der detaillierte Fehlerbericht bei einer Hauptuntersuchung. Die festgestellten Mängel werden seit dem 1. Juli 2012 exakt beschrieben und im Prüfbericht festgehalten. So wird als Fehler nicht nur der Oberbegriff, wie zum Beispiel die Beleuchtung angegeben, sondern detailliert der Fehler der Beleuchtungsanlage beschrieben. So können diese Mängel schneller in einer Werkstatt nachvollzogen und behoben werden.

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