Nicht nur eine Bagatelle

Jörg Siebauer / pixelio.de

Bei Verkehrsunfällen ist häufig von einem Bagatellschaden die Rede. Gemeint ist hiermit, dass die Beschädigung des Fahrzeuges einen bestimmten Schadenswert nicht überschreitet. Die Bagatellschadensgrenze liegt bei Fahrzeugen rund 700 Euro. Trotz der Bezeichnung Bagatellschaden darf dieser Schaden nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Es gelten die gleichen Vorgehensweisen, wie bei schwerwiegenderen Unfällen. Es sollten die Personalien der Unfallbeteiligten notiert werden, die Kennzeichen und die Fahrzeugtypen. Ferner sollte eine Unfallhergangsbeschreibung mit zusätzlicher Skizze angefertigt werden. Auch Fotos können für den Bericht nützlich sein. Bei Streitigkeiten oder Unsicherheit sollte lieber die Polizei geholt werden. Beschädigt ein Autofahrer ein anderes Fahrzeug in Abwesenheit des Fahrers, muss dieser eine gewisse Zeit am Unfallort warten. Ist der Fahrzeughalter nach einer angemessenen Wartezeit nicht zu seinem Fahrzeug zurückgekehrt, sollte die Adresse am beschädigten Fahrzeug hinterlassen werden und umgehend der Schaden der Polizei  und der Versicherung gemeldet werden. Ansonsten riskiert der Unfallverursacher eine Anzeige wegen Fahrerflucht zu bekommen. Bei einem Bagatellschaden benötigt der Halter meist keinen Gutachter. Zur Begleichung der Aufwendungen reicht ein Kostenvoranschlag der Werkstatt aus. Ist mit verdeckten Schäden zu rechnen, ist ein Sachverständiger hilfreich.

 

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