Niedlich und günstig – Mazda MX-5

Die Kulleraugen der ersten Generation des Mazda MX-5 verzauberte 1989 sowohl Männer als auch Frauen. Seitdem hat der leichte Roadster nicht nur Kultstatus erlangt. Unter Kennern gilt er als Ahne der modernen Roadster. Derzeit wird die dritte Generation des Spaßgaranten hergestellt. Wer sich einen nagelneuen MX-5 allerdings nicht leisten kann, wird auf dem Gebrauchtwagenmarkt fündig. Die ersten beiden Generationen des Roadsters sind auch für moderne Straßen geeignet und garantieren Fahrspaß pur.

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Günstiges Kultobjekt – der Mazda MX-5 Foto: © snuesch/pixelio.de

 

Das Design des MX-5 ist und bleibt zeitlos. Die Optik ist in beiden Generationen auf den Lotus Elan zurückzuführen, Änderungen am Design wurden nicht nötig. Einzig die Scheinwerfer wurden nicht vom Lotus Elan übernommen. Aufgrund besserer Aerodynamik verrichten mandelförmige Klappscheinwerfer ihren Dienst im MX-5. Das Kofferraumvolumen des wendigen Flitzers fällt mit 144 Litern eher gering aus. Allerdings ist der Zweisitzer ohnehin mehr für kürzere Touren geeignet. Für lange Urlaubsreisen wurde der MX-5 nicht konzipiert. Bei geschlossenem Verdeck ist bei größeren Menschen eine gewisse Gelenkigkeit notwendig, um ins Innere des Roadsters zu gelangen.

Beim MX-5 der zweiten Generation kann zwischen einem 1,6-Liter-110-PS- oder einem 1,8-Liter-146-PS-Benziner gewählt werden. Doch egal, für welchen man sich entscheidet. Beide bringen den knapp eine Tonne leichten Roadster schnell auf Touren. Der stärkste Motor beschleunigt den MX-5 auf gute 200 km/h.

Beim Mazda MX-5 steht der Fahrspaß im Vordergrund. Der Innenraum kommt ohne überflüssige Spielereien aus. Beim Thema Sicherheit gab es jedoch im Hause Mazda keine Kompromisse. Der MX-5 wurde serienmäßig mit ABS sowie Fahrer- und Beifahrerairbag ausgeliefert. Der Euro NCAP honorierte dies mit fünf Punkten im Crashtest für die Insassensicherheit. Einziges Manko ist das Verdeck, das nur manuell heruntergeklappt werden kann. Doch mit ein wenig Übung gestaltet sich dieser Vorgang schnell und unkompliziert. Der TÜV moniert gelegentlich Rost an den Seitenschwellern und den hinteren Kotflügeln. Ansonsten erreicht der kleine Roadster bei der Hauptuntersuchung gewöhnlich überdurchschnittliche Punktzahlen.

Mit einem gebrauchten MX-5 erhält man ein sicheres und robustes Kultobjekt, das auch heute noch enorm Spaß macht. Darüber hinaus ist es bemerkenswert günstig. Einen guter MX-5 mit einer durchschnittlichen Laufleistung von 100.000 Kilometern ist derzeit auf dem Gebrauchtwagenmarkt für knapp 3.500 Euro zu finden.

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