Opel Astra G Cabrio – Kaufberatung: Der italienische Opel …

Bald ist wieder Frühjahr und wenn erst die ersten Sonnenstrahlen die Wolkendecke durchdringen dann sieht man sie wieder auf der Straße, die Cabriofahrer mit dem offenen Dach und dem Grinsen im Gesicht. Oft belächtet aber insgeheim doch beneidet.

Der Designer Bertone aus Italien entwarf auch das Opel Astra G Cabrio welches März 2001 bis Anfang 2005 gebaut wurde. Das Astra G Cabrio verfügt über 4 Sitzplätze und wurde mit nachfolgenden Motorisierungen angeboten: 1,6 l, 1,8 l, 2,0 l Turbo, 2,2 l als Benziner und auch einen Diesel mit 2,2 l durfte unter der Haube werkeln.

2 Jahre nach der Produktionseinstellung vom Opel Astra F Cabrio (welches ebenfalls von Bertone designed wurde), kam das Astra Cabrio auf der Plattform vom Coupé auf den Markt. Die sportliche Linie aber dennoch dezente nicht aufdringliche Linie hat einige Herzen im Sturm erobert. Das elektrische Verdeck gehörte zur serienmäßigen Ausstattung, es gab nur 2 verschiedene Modelle – entweder musste man noch von Hand entriegeln oder auch dieses ging automatisch (z.B. beim „turbo“ war dieses serienmäßig).

Die Lenkung ist sehr präzise, das Fahrwerk eher sportlich und kleinere Menschen werden im Cabrio beim offenen Verdeck keine Probleme mit dem Wind haben, die Frontscheibe ragt weit in die Fahrgastzelle hinein und sorgt für einen idealen Strömungsverlauf, selbst bei einsetzenen Regen wird der Fahrer auf der Autobahn in der Regel nicht „richtig nass“ und kann sich noch bis zur nächsten Autobahntankstelle „retten“ (wenn die Geschwindigkeit passt)

Bereits das Basismodell bietet eine umfangreiche Serienausstattung: Zentralverriegelung mit Funkfernbedinung, elektrische Fensterheber, höhenverstellbares Airbag-Lenkrad, Beifahrerairbags und Seitenairbags. Für die weitere Sicherheit sorgt der Überrollbügel im Fensterrahmen sowie in den beiden hinteren Kopfstützen.

Kaufberatung:

Das Cabrio versprüht italienischen Charme, verfügt aber leider auch über ein paar Mängel die man bei einer Kaufabsicht im Auge behalten sollte auch wenn man der Formgebung bereits erlegen ist. Die hinteren Bremssättel setzen sich gerne fest, das AGR-Ventil sorgt für Ärger und bei Fahrzeugen der ersten Baujahre können die Türen oberalb Risse vorweisen. Die Fensterdichtungen quitschen im Sommer und auch die Endschalldämpfer fangen an zu rosten, vor allem wenn man das Cabrio öfters nur für eine Kurzstrecke missbraucht.

Kurz: Das Opel Astra G Cabrio ist sein Geld wert, ist nun relativ Wertstabil und zeigt keine größeren Ausfallerscheinungen. Auf die Einhaltung der Inspektionen sollte geachtet werden. Ein Hardtop gibt es (leider) nicht für das Fahrzeug, bei technischen Ersatzteilen kann man auf das große Autoteile Sortiment vom „normalen“ Opel Astra G zurückgreifen nur bei Karosserieteilen weichen einige Teile ab.

Opel Astra G Cabrio – Kaufberatung: Der italienische Opel …
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