Opel Cascada Cabriolet im ADAC Autotest

Der Cascada gehört zur Modelloffensive von Opel, die den angeschlagenen Hersteller wieder in die Gewinnzone bringen soll. Doch der Cascada hat eine starke Konkurrenz. Das viersitzige Mittelklasse-Cabriolet teilt sich den Markt unter anderem mit dem BMW 3er Cabrio und dem offenen Audi A5. Doch der Cascada ist gut aufgestellt, um gegen die Konkurrenten zu bestehen. Das zeigt auch das Ergebnis des Autotests, dem der Cascada vom Automobilclub ADAC unterzogen wurde.

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Der ADAC gibt dem Opel Cascada Cabriolet im Test solide drei von fünf erreichbaren Punkten Foto: © GM Company

 

In dem Test kam der ADAC zu dem Schluss, dass der Cascada mit einer guten Verarbeitung und ansprechender Optik punkten kann. Die Karosserie ist solide verarbeitet, die Türausschnitte halten dicht und Luft und Staub zuverlässig draußen. Die präzise Verarbeitung des Innenraums, die Ledersitze und das Armaturenbrett mit Vinylüberzug ergeben eine hochwertige Optik.

Das Softtop lässt sich vollautomatisch bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h öffnen. In knappen 16 Sekunden verschwindet das Verdeck im Kofferraum, wodurch allerdings der Stauraum etwas leidet. Stehen bei geschlossenem Verdeck knapp 380 Liter Platz zur Verfügung, sind nach der Öffnung lediglich noch 240 Liter. Allerdings wird die nutzbare Fläche noch einmal durch die kleine Ladeluke eingeschränkt. Muss etwas Größeres transportiert werden, besteht die Möglichkeit, die mittig geteilte Rückbank umzuklappen und so den Stauraum des 4,70 Meter langen Cabriolets zu vergrößern.

Dank des Windschotts, das leider etwas umständlich montiert werden muss, bleiben die Verwirbelungen des Fahrtwinds im Innenraum bei offenem Verdeck äußerst gering. Das Bedienfeld im Armaturenbrett wirkt auf den ersten Blick aufgrund der vielen Knöpfe etwas überladen und chaotisch. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit geht man jedoch souverän mit den Bedienelementen um.

Allerdings hatte der Automobilclub auch einiges zu kritisieren. Gerade bei geschlossenem Verdeck ist die Rundumsicht des Cascada deutlich eingeschränkt und die Karosserieenden sind nicht einzusehen. Was sich als doppelt gefährlich für den Lack erweist, denn die Designer haben offenbar vergessen, die Stoßstangen mit Schutzleisten auszustatten, wodurch selbst kleine Treffer schon eine große Wirkung entfalten können. Doch alles in allem konstatierte der ADAC dem Cascada eine Lage im soliden Mittelfeld und gab dem Cabriolet gute drei von insgesamt fünf erreichbaren Punkten.

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