Opel Combo: Zwischen Handwerk und Familie

Bereits 1986 hatte Opel ein auf der Basis des Kadett E stehenden Kastenwagen mit dem Namen Combo im Programm. 1994 folgte eine weitere Generation und der Rüsselsheimer entwickelte sich zum beliebten Gefährt für Handwerker. Im Jahr 2001 folgte dann die aktuelle Generation des Opel Combo, welcher sich heute neben der gewerblichen Verwendung auch als Hochdachkombi für den privaten Gebrauch profiliert. So soll der kleine Van auf dem Privatmarkt dank des großen Platzangebots besonders Familien ansprechen.

Funktional statt schön lautet das Motto in und um den Opel Combo. Ersteres beherrscht der Opel-Van dagegen exzellent. Das Platzangebot für fünf Personen ist sehr gut, Passagiere im Fond haben genügend Kopf- und Beinfreiheit. Zudem lässt sich die Rücksitzbank teilen und umklappen, sodass man den Laderaum flexibel erweitern kann. Selbst mit fünf Personen bleiben jedoch noch 455 Liter Laderaum übrig. Ein weiterer Vorteil sind die Schiebetüren, die auch bei der nicht-gewerblichen Version des Combo vorhanden sind. Der schlichte Innenraum des Combo bietet zudem viele Ablagemöglichkeiten für kleine Gegenstände.

Die Federung des Hochdachkombis ist auf hohe Zuladung und das Transportieren von Nutzlasten ausgelegt. Trotzdem bleibt besonders in der Familien-Variante des Combo noch eine gute Portion Komfort übrig. Mit dieser Version möchte Opel besonders das preisbewusste Publikum ansprechen, was auch bei der Auswahl der Motoren deutlich wird. Hier dominieren die beiden Diesel, die 75 und 100 PS aus 1,3 und 1,7 Litern Hubraum entwickeln und im Verbrauch angenehm sparsam bleiben. Der Preisdruck macht sich auch bei der Ausstattung bemerkbar. Hier gibt es nur das Nötigste ab Werk eingebaut, zumindest ist dank ABS und Airbags für die nötigste Sicherheit gesorgt.

In der aktuellen Generation gibt es den Opel Combo bereits ab 3.000 Euro. Dann muss man jedoch viele Kilometer in Kauf nehmen und hat – besonders bei den geschlossenen Versionen – das Risiko, ein Baustellenfahrzeug zu erwerben. Wer den Combo für den Familien-Gebrauch möchte, der sollte sich überlegen bis zur nächsten Generation im Jahr 2012 zu warten. Dann folgt ein neues Modell auf der Basis des Fiat Doblo, welches mehr Wahlmöglichkeiten und größeres Platzangebot verspricht.

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