Peugeot Partner

Peugeot Partner/Tepee: Viel Platz im Tipi

Peugeot Partner

Der Peugeot Partner wurde von 1996 bis 2009 hergestellt. Genau baugleich wurde der Citroen Berlingo gefertigt. Nach dieser Zusammenarbeit, entschieden sich die beiden Hersteller zu einer Weiteren. Aus dieser Partnerschaft ging am 5.Mai 2008 der Peugeot Partner Tepee hervor. Erhältlich ist er als Hochdachkombi oder als Kastenwagen in zwei verschiedenen Längen. Ein Merkmal des Partner Tepee sind die unlackierten Stoßfänger. Diese sollen ihm ein SUV-Flair verleihen. Das gleiche wurde auch schon 2003 mit dem normalen Partner gemacht. Trotz Facelifts und Designänderungen hatte der Partner immer ein Handwerker-Image, von dem sich Peugeot in der zweiten Generation deutlich versucht hat zu distanzieren. Ein weiterer Pluspunkt ist das unerschöpfliche Platzangebot. Im Partner und im Partner Tepee verfügt man über ein Ladevolumen von 624 Litern bzw. 500 Litern. Dieses Volumen schießt in astronomische Höhen, wenn man zusätzlich noch die hintere Rückbank umklappt. Auf ganze 3000 Liter kann der Platz im Hochdachkombi erhöht werden. Für noch mehr Platz sorgt nur der Kastenwagen. Er beschert seinem Fahrer 3300 Liter Raum. Wer so viel Platz zum beladen hat, braucht auch große Türen. Hier hat man zwei Schiebetüren mit ausreichend Platz zum Befüllen der Ladefläche.

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Beim älteren Peugeot Partner standen Reihenvierzylinder-Benziner mit 60 PS bis 108 PS zur Verfügung. Auf Seiten der Diesel-Antriebe gab es 68 PS bis 89 PS. Für den neuen Hochdachkombi sind sechs Motoren erhältlich. Darunter sind drei 1,6-Liter-Benziner mit 90 PS, 109 PS oder 120 Pferdestärken. Die restlichen drei Motoren sind 1,6-Liter-Diesel. Diese leisten aufgrund der geänderten Motorsteuerung 75 PS, 90 PS oder 109 PS. Alle Diesel sind mit Rußpartikelfilter ausgestattet, nur dem schwächsten blieb eben dieser verwehrt. Die Motoren des Kastenwagens sind dieselbe, allerdings in kleinerer Anzahl. Bei ihm hat man nur die Auswahl zwischen dem schwächsten Benziner und den beiden schwächeren Diesel-Antrieben. Trotz der fehlenden Rußpartikelfilter in dieser Karosserieversion, kann man die Diesel in der ersten und auch in der zweiten Generation aufgrund ihrer Sparsamkeit und Zuverlässigkeit nur empfehlen. Aufpassen muss man nicht nur bei fehlenden Filtern, sondern auch bei der Lenkung. Diese ist sehr schwammig und in Kombination mit der weich ausgefallenen Federung ein totaler Dynamik-Killer. Der Fahrkomfort ist recht hoch und die vielen Ablagen im Innenraum sind durchdacht und teilweise äußerst praktisch. Die Verarbeitung ist insgesamt solide und niemand muss unter Platzmangel leiden.

Schwachstellen des Peugeot Partner/Tepee

Lenkung: Die Lenkung ist einfach zu schwammig und dadurch äußerst gewöhnungsbedürftig. Das vor allem in Verbindung mit der weichen Fahrwerksabstimmung.

Zuverlässigkeit: Durch schlechte Haltbarkeit wurde die alte Generation schnell in schlechtes Licht gerückt worden. Das war das größte Problem des Partners. Mit dem neuen Modell sollte sich dies ändern, bisher scheint es gelungen zu sein. Aussagekräftige Langzeiterfahrungen gibt es mit dem neuen Tepee dagegen noch nicht.

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