Porsche 911 (997) Cabrio – Carrera / Carrera S mit Allradantrieb oder ohne…

Nach der Einführung vom 997 brachte Porsche erwartungsgemäß ein Jahr nach der Einführung auch das Cabrio auf den Markt. Dieses war als Porsche 911 Carrera oder als Porsche 911 Carrera S verfügbar. Wahlweise mit Heckantrieb oder aber mit Allradantrieb. Erst im Jahre 2007 kam auch noch ein Porsche Turbo Cabrio auf den Markt. Der normale Carrera hat einen 3,6 Liter Motor mit 325 PS unter der Haube, der Carrera S verfügt über einen 3,8 Liter Motor mit 355 PS. Beim 997 sorgte Porsche dafür, dass auch die normalen runden Scheinwerfer wieder zurück in die 911er Reihe kamen. Die Rückleuchten wurden in die Karosserie eingebunden und die Radkästen waren etwas größer, so dass auch 19″ Felgen ohne Probleme ab Werk verbaut werden konnten. Serienmäßig rollte der Porsche 911 als Cabrio auf 18″ Felgen vom Band.

Porsche hat die Karosserie im Vergleich zum direkten Vorgänger nur leicht modifiziert, die dezenten Verbesserungen sorgten allerdings für eine cw-Wert Senkung. Detailänderungen gab es an den neu gestalteten Stoßstangen, den versenkten Scheibenwischern vorne sowie den anderen Türgriffen. Der Carrera S verfügt in der Baureihe 997 über ein Drehmoment von sagenhaften 400 Nm. Durch eine variable Ventilsteuerung wurde hier ein extrem flacher Verlauf der Drehmomentkurve erreicht. Der 997 brachte auch ein neues Schaltgetriebe mit, die Gänge waren kürzer abgestuft und nur der höchste Gang behielt die lange Übersetzung. Beide Fahrzeuge knacken locker die 285 km/h Grenze, doch bei der Entwicklung ging es nicht nur um die Endgeschwindigkeit sondern auch um die Beschleunigung sowie das allgemeine Fahrverhalten. Eine neue Radaufhängung kam unter die Karosserie und auch das PSM (das Porsche Stabilitäts Management) wurden verbessert. Der Reifenhersteller Michelin produziert eigenes für den Porsche 997 entwickelte Michelin Pilot Sport Reifen.

Ohne die Spiegeleier Scheinwerfer bekam der 997 also wieder ein Teil von dem “guten alten 911er” Look zurück, das Porsche Doppelkupplungsgetriebe sorgte für Fahrspaß (wenn man es optional denn dazu bestellt hatte). Selten auf der Autobahn anzutreffen ist der Porsche 911 als Turbo Cabrio. Wenn dann dürfte er auch nur ganz kurz im Rückspiegel zu sehen sein und dann schnell wieder weg sein, denn da stecken dann, dank Biturbo,  480 PS unter der Motorhaube, die für eine Höchstgeschwindigkeit von ca. 310 km/h sorgen.

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