Rasanter Sportler aus Mailand

Im vergangenen Sommer haben die Mailänder des Karosserie-Künstlers Zagato in Pebble Beach der Öffentlichkeit ein Cabriolet vorgestellt, das durch sportliche Eleganz glänzt. Der spritzige Zagato Roadster basiert auf einem Z4 aus Bayern und orientiert sich stark an dem vorher erschienenen Zagato Coupé.

 

Vor allem die Formensprache des BMW Zagato Roadster lehnt sich am Coupé an. Die langgezogene Motorhaube und das dementsprechend weit hinten liegende Cockpit erinnern stark an klassische Sportwagen der Vergangenheit. Die hinteren Kotflügel sind auffallend herausgearbeitet, geben dem Roadster eine muskulöse Note und lassen den Roadster breit und bullig auf der Straße stehen. Die Verdeckabdeckung nimmt die Linien der auf und leitet die weiter zum Heck. Allgemein wirkt die Karosserie wie aus einem Guss gefertigt.

Die Optik verspricht also hohe Geschwindigkeiten. Kann der Motor das Versprechen einlösen? Unter der Motorhaube verrichtet der gleiche Motor wie im Coupé seine Arbeit. Und der 3,0-Liter-Sechszylinder mit seiner Leistung von 400 PS lässt den Zagato Roadster wirklich sehr flott durch die Kurven gleiten. Geschwindigkeitsfanatiker können sich auf ein Maximum von 300 km/h freuen.

Allerdings wird wohl kaum jemand in den Genuss kommen, den Zagato Roadster zu testen. Die Karosserie-Künstler aus Mailand haben nicht allzu viele Exemplare des Cabriolets hergestellt. Somit ist der Preis auch nur für besser Situierte erschwinglich. Und auch auf einen Gebrauchten wird man wohl kaum hoffen können. Das gute Stück wird wohl in den Sammlungen der Reichen und Schönen verschwinden. Aber man wird ja wohl noch träumen dürfen.

Rasanter Sportler aus Mailand
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