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Rauchfreie Zone

Nach und nach verschwinden gewohnte Details und Bedienelemente aus dem Innenraum des Fahrzeuges. Sei es, weil sie durch Alternativen ersetzt werden oder einfach überflüssig geworden sind. Künftig werden auch der elektronische Zigarettenanzünder und der Aschenbecher im Fahrzeug nur noch in der Erinnerung älterer Autofahrer existieren.

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Künftig werden auch Autos rauchfreie Zonen

 

90 Jahre lang hatten der kleine Zylinder und der Aschenbecher seinen festen Platz im Cockpit der Fahrzeuge. Doch in den vergangenen Jahren erlebten beide Utensilien einen Niedergang. Viele Menschen lehnen kalten Zigarettenrauch im Auto ab. Zudem ist das Rauchen auch durch die jahrelangen Anti-Rauch-Kampagnen der Politik allgemein unbeliebt geworden. Studien, wie zuletzt die von Hyundai, belegen, dass 84 Prozent der Autofahrer den Anzünder überhaupt nicht benutzen. Sie benutzen die Elektrik des Anzünders nur als Spannungsquelle zur Versorgung elektronischer Geräte wie Mobiltelefon oder Kühlbox.

Einige Fahrzeughersteller haben den Trend schon vor einigen Jahren erkannt. Chrysler hat die Aschenbecher schon in den 90er Jahren aus einigen Fahrzeugen verbannt. Andere Fahrzeughersteller ziehen nun nach und ersetzen das ungeliebte Teil durch Aussparungen für Kaffeebecher. Hyundai folgt der Moderne und verbaut auf Wunsch seiner Kunden statt des Zigarettenanzünders nun USB-Anschlüsse. Allerdings ist der Trend in vielen Ländern nicht ganz freiwillig. Eine starke Anti-Raucher-Lobby macht schon seit längerem Druck, die Glimmstängel auch per Gesetz aus den Fahrzeugen zu verbannen. Griechenland hat die Forderungen schon umgesetzt. Wer mit einem Glimmstängel im Fahrzeug erwischt wird, muss mit einer empfindlichen Straße rechnen.

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