Rechtliches beim Tuning – Teil 1

Bild: Wortfülle

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Dass man an seinem Auto nicht verbauen darf, was man will, das dürfte jeder schon mitbekommen haben. Selbstverständlich gibt es Gesetze oder zumindest Richtlinien und Grenzwerte. Wir haben mal für Sie die grundsätzlichen Dinge, die es zu beachten gibt, zusammengefasst. Teil 1 gibt es für Sie heute zum Thema Fahrwerk. Viel Spaß beim Lesen und Schrauben.

Fangen wir heute einfach mal mit dem Fahrwerk an. In Teil 2- 6 gibt es dann Rechtliches zu dem Thema Karosserie, Innenraum, Motor, Reifen, Licht und Allgemeines.

Das Fahrwerk

Wer bei sich ein sportliches Fahrwerk verbaut, der möchte zum einen das Fahrgefühl verbessern und zum anderen die Optik. Dabei muss man aber einige Details beachten, damit das Auto, auch tiefer gelegt, weiterhin am Straßenverkehr teilnehmen darf.

Bodenfreiheit

So kann man sich zum Thema Bodenfreiheit beispielsweise recht gut nach dem festgelegten Wert der Gremien des Bundesverkehrsministeriums richten. Davon ausgehend, sollte ein tiefer gelegtes Fahrzeug mit Insassen und vollem Tank, ein Hindernis mit 110 mm Höhe und 800 mm Breite ohne Berührung überfahren können.

Beleuchtung

Wenn man sein Auto tiefer gelegt hat, so wirkt sich das auch auf die Beleuchtung aus. Die Werte hier sind exakt vom Gesetzgeber vorgegeben und haben keinerlei Spielraum:

  • Frontscheinwerfer 500 mm
  • Rückstrahler hinten 350 mm
  • Vordere Fahrtrichtungsanzeiger 350 mm
  • Seitliche Fahrtrichtungsanzeiger 500 mm
  • Nebelscheinwerfer 250 mm
  • Tagfahrleuchten 250 mm
  • Seitenmarkierungsleuchten 250 mm
  • Nebelschlussleuchte 250 mm
  • Rückstrahler hinten 350 mm

 

Haben wir vielleicht ein wichtiges Gesetz vergessen, das jeder Schrauber kennen sollte? Was ist Ihre Meinung zu den Gesetzen? Welche davon sind übertrieben oder sogar überflüssig oder machen sie alle so wie sie existieren Sinn? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare.

Rechtliches beim Tuning – Teil 1
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