Rechtliches beim Tuning – Teil 2

Bild: Wortfülle

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Gestern haben wir Ihnen ja bereits erklärt, was Sie grundsätzlich bei Veränderungen am Fahrwerk beachten müssen. Heute dreht es sich dann rechtlich um das Thema Karosserie. Hier gibt es tatsächlich eine Menge Möglichkeiten, wie beispielsweise Spoiler oder aber auch Originalteile in außergewöhnlichen Materialien, wie beispielsweise Chrom. Was erlaubt ist und was nicht, erfahren Sie heute hier.

 Spoiler und Co.

Sie sehen nicht nur gut aus, sondern beeinflussen auch das Fahrverhalten durch die veränderte Aerodynamik. Die Achsenbelastung wird erhöht und teilweise stellen die Anbauten auch ein erhöhtes Verletzungsrisiko für andere Verkehrsteilnehmer im Falle eines Unfalles dar. Und genau deswegen müssen hier Tuner und Schrauber laut Gesetzgeber eine Begutachtung vornehmen lassen. Handelt es sich um serienmäßig gefertigte Teile, so ist ein gültiges Prüfzeugnis vorzulegen. Dieses nennt man auch Teilegutachten.

Vorhandene Teile wie Motorhaube oder Kotflügel

Diese Teile nennt man Originalersatzteile oder aber auch Ident- Teile. Sie sind, wie der Begriff schon sagt, original für das Fahrzeug konzipiert und benötigen daher auch keiner weiteren Überprüfung. Das gilt allerdings nur, wenn hier nicht anderweitige Materialien, wie beispielsweise Carbon oder glasfaserverstärkter Kunststoff verwendet werden. Auch hier gilt dann, dass gültige Prüfzeugnisse vorgelegt werden müssen.

Achten Sie also beim Kauf der jeweiligen Anbau- oder Originalteile darauf, dass ein solches Prüfzeugnis bereits vorliegt, oder alle Bestimmungen erfüllt sind, um eine Begutachtung erfolgreich bestehen zu können.

Haben Sie auch Anbauten an Ihren Fahrzeugen? Wenn ja, reichte bei Ihnen das Prüfzeugnis oder mussten Sie die Veränderungen an Ihrer Karosserie begutachten lassen? Wir freuen uns auf Ihre Erfahrungen zu dem Thema.

Rechtliches beim Tuning – Teil 2
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