Rechtliches beim Tuning – Teil 3

Bild: Wortfülle

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Heute beschäftigen wir uns mit dem Innenraum aus rechtlicher Sicht. Was ist hier erlaubt und was sollte man lieber lassen, wenn man nicht riskieren will, dass einem das Fahrzeug stillgelegt wird.

Wir haben dabei mal einen Blick auf das Thema Lenkrad, Armaturen, Sitze und Überrollbügel geworfen.

 

Das Lenkrad

Es dürfte kaum verwunden, dass die meisten Verletzungen bei Unfällen vom Lenkrad herrühren. Aus diesem Grund sieht der Gesetzgeber vor, dass nur geprüfte Lenkräder eingebaut werden dürfen. Dabei muss man darauf achten, ob das Auto serienmäßig einen Airbag im Lenkrad hat. Teilweise sehen die Prüfstellen es eher skeptisch, wenn jetzt zwar ein geprüftes Lenkrad, jedoch ohne Airbag verbaut wird, da hier der serienmäßige Schutz des Insassen nicht mehr gegeben ist.

Die Armaturen

Hier hat man eigentlich relativ viel Freiheit. Der Gesetzgeber gibt lediglich vor, dass Geschwindigkeitsanzeige und der Wegstreckenanzeiger verbaut sein müssen. Wer gerne mehr Armaturen, wie Ölanzeige, etc. haben möchte, der muss diese nicht eintragen lassen. Allerdings dürfen die zusätzlichen Armaturen das Sichtfeld des Fahrers in keiner Weise einschränken. Wer gerne Chrom um seinen Tacho anbringen möchte, dürfte damit auch kein Problem haben, ebenso, wie der Austausch des Schaltknaufes. Letzterer darf jedoch nicht gefährdend sein, zum Beispiel durch scharfe Kanten oder Metallspitzen.

Die Sitze

Bei Sitzen geben wir grundsätzlich den Tipp, immer beim Original zu bleiben. Sind andere Sitze gewünscht, dann holen Sie sich welche vom Hersteller direkt. Wer dennoch etwas Spezielles sucht, der muss beachten, dass die Sitze laut Straßenverkehrszulassungsordnung so verstellbar sind, dass sie an die individuellen Körpermaße angepasst werden können. Vergesst auch nicht, dass die Sitze eine Ein- und Ausstiegsmöglichkeit bieten, wenn euer Auto nur zwei Türen hat.

Der Überrollbügel

Das Beste zum Schluss. Hier sollte man das Vorhandensein von Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten sicherstellen, eine Abpolsterung der Überrollvorrichtung in den Anprallzonen nicht vergessen, darauf achten, dass die Sicht nach vorne und seitlich nicht beeinflusst wird und dass die Überrollvorrichtung nicht scharfkantig ist.

 

Rechtliches beim Tuning – Teil 3
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