Rechtliches beim Tuning – Teil 4

Bild: Wortfülle

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Kommen wir heute zum Kernstück eines jeden Autos. Zum Motor. Hier wird gerne geschraubt und getunt. Mehr Leistung, eine tolle Optik und natürlich ein satter Sound sind die erklärten Ziele der Schrauber. Doch, was ist wirklich erlaubt? Hat man nicht vielleicht sogar schon unbedacht etwas so verändert, dass die Betriebserlaubnis eventuell sogar erlischt? Wir verraten es Ihnen.

Ach ja, der Motor. Ein sehr beliebtes Tuning Thema. Wie bekommt man noch ein paar PS aus ihm raus und wie satt muss sein Sound eigentlich sein? Hier stellt sich jedoch gleichzeitig die Frage, was ist erlaubt?

Wichtig ist, das versteht sich von selbst, dass man darauf achten muss, das die Funktionalität erhalten bleibt. Das ist das eine. Das andere ist die Straßenverkehrszulassungsordnung. Diese sagt beispielsweise aus, dass alle leistungssteigernden Maßnahmen sich direkt auf das Abgasverhalten des Fahrzeugs auswirken. Das wiederum sorgt dafür, dass sofort die Betriebserlaubnis erlischt und eine neue beantragt werden muss. Sie sehen also, hier ist nicht zu spaßen. Zudem gibt es hier Ein- bzw. Umbauten, die eigentlich immer einer Genehmigung bedürfen. Dazu gehören:

  • Zylinder
  • Nockenwelle
  • Einspritzanlage
  • Vergaser
  • Turbolader oder Kompressor
  • Fächerrohrkrümmer
  • Ansaugbrücke
  • Schalldämpferanlage

Wer Chiptuning betreibt, der sollte nicht vergessen, dies in die Papiere eintragen zu lassen. Kleiner Tipp hier: Verwenden Sie am Besten Chipsätze mit ABE! Ansonsten muss jeder Tuningschritt von einem Gutachter vom TÜV abgenommen werden und das geht ins Geld. Den Stress und vor allem das Geld kann man sich wirklich besser sparen. Fahrzeughersteller raten natürlich davon generell ab und sprechen sich bei solchen Maßnahmen von Schadensersatzansprüchen frei. Frei nach dem Motto: Wir haben Sie gewarnt!

Rechtliches beim Tuning – Teil 4
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