Regelmäßig das Öl wechseln

Dieter Schütz / pixelio.de

 

Zwei der Hauptaufgaben des Motorenöls sind die Schmierung und die Reinigung der Motorbauteile. Ohne diese Schmierung zwischen den Lagerflächen gäbe es eine Überhitzung der Metallteile und somit einen Motorschaden. Um eine Beschädigung des Motors zu vermeiden, sollte das Motoröl in regelmäßigen Abständen gewechselt werden. Während der Motor in Betriebe ist, nimmt das Öl u. a. Verbrennungsrückstände oder mechanischen Abrieb auf. Ein großer Teil wird durch den Ölfilter wieder herausgefiltert. Doch ist auch dieser mit Schmutz- und Metallpartikeln zugesetzt, verbleibt der Rest im Motorenöl. Wird jetzt kein Öl- und Filterwechsel durchgeführt, kommt es zur Verschlechterung des Ölzustandes. Es wird schwarz und es bildet sich Schlamm, der auch am Peilstab erkennbar ist. Ist der Geruch des Öles leicht verbrannt und bei Verreibung eine Verschmutzung spürbar, wird es für einen Ölwechsel höchste Zeit.  Ohne einen Austausch kann es zu einer Verstopfung der Schmierkanäle kommen. Der Verschleiß wäre größer und letztendlich bestünde die Gefahr eines Motorschadens. Grundsätzlich sollten die vom Hersteller vorgegebenen Ölwechselintervalle eingehalten werden. Sollte das Fahrzeug aber nur selten genutzt werden und die vorgegebene Kilometergrenze über einen gewissen Zeitraum nicht erreichen, muss vor dem eigentlichen Intervall gewechselt werden. Denn beim Motoröl verschlechtert sich die Leistung bzw. die Qualität nicht nur beim Gebrauch sondern auch mit dem Alter. Regelmäßiger Ölwechsel ist wichtig für eine lange Lebensdauer des Motors.

 

Regelmäßig das Öl wechseln
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