Rückruf bei BMW, Tesla S erneut in Flammen

BMW-Fahrer aufgepasst. Der Fahrzeughersteller ruft derzeit knapp 176.000 Autos zurück. Der Grund ist offenbar ein Problem mit der Bremsanlage. Betroffen sind Fahrzeuge mit 2.0-Liter-Vierzylinder-Benzinmotor, die in den Jahren 2012 und 2013 hergestellt wurden. Die Autos wurden weltweit ausgeliefert, in Deutschland sind fast 7.000 Modelle zugelassen.

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BMW ruft Fahrzeuge wegen Problemen mit der Bremsanlage zurück Foto: © Daniel Gast/pixelio.de

 

Derweil hat der us-amerikanische Fahrzeughersteller weiterhin mit einem Problem zu kämpfen, das die Marke schwer beschädigen könnte. Nur wenige Wochen, nachdem auf der Videoplattform Youtube ein Film aufgetaucht ist, in dem ein brennendes Model S zu sehen ist, kommt die nächste Meldung über ein brennendes Elektroauto dieser Marke. Hier war ein Unfall der Auslöser für den Brand. Medienberichten zufolge fuhr der Fahrer mit überhöhter Geschwindigkeit im mexikanischen Merida in einen Kreisverkehr, wo er die Kontrolle über die Limousine verlor. Die Fahrt endete, nachdem es eine Betonmauer durchbrochen hatte, an einem Baum, wo das Luxusauto sofort Feuer fing. Die Insassen konnten sich unverletzt in Sicherheit bringen.

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Erneut ist ein Tesla Model S in Flammen aufgegangen

Die Vorfälle drohen für den Fahrzeughersteller Tesla zu einem schweren Imageproblem zu werden. Bei den Tests der NHTSA, der Aufsichtsbehörde für Verkehrs- und Fahrzeugsicherheit, hatte der Wagen die volle Punktzahl erhalten. Der Fahrzeughersteller bewirbt das Model S, das auch in Deutschland erhältlich ist, seitdem mit dem Slogan „Das sicherste Auto Amerikas“. Im Internet häufen sich nun allerdings die Stimmen, die Tesla ein Sicherheitsproblem unterstellen. Experten wiegeln ab. Elektroautos seien nicht unsicherer als Benzin- oder Dieselfahrzeuge. Dies hätten zahlreiche Tests in der Vergangenheit bewiesen.

Rückruf bei BMW, Tesla S erneut in Flammen
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