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Rückrufaktion bei BMW

Der Fahrzeughersteller BMW ruft derzeit knapp 176.000 Autos zurück. Der Grund ist ein möglicher Defekt am Bremskraftverstärker, der durch eine Unterbrechung der Ölversorgung entstanden ist. Dieser Defekt sorge dafür, dass die Bremskraftunterstützung nicht mehr in ausreichendem Maße gegeben sei. Ein Bremsvorgang sei weiterhin möglich. Allerdings muss der Fahrer das Bremspedal mit erhöhter Kraft betätigen, um genug Druck aufzubauen.

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BMW ruft erneut Fahrzeuge zurück Foto: © Hartmut910 / pixelio.de

 

Bei den betroffenen Modellen handelt es sich um Fahrzeuge der Serien X1- und X3-SUV, den 1er-, 3er und 5er-Reihen sowie um den Sportwagen Z4. Die Fahrzeuge mit dem Defekt stammen alle aus den Baujahren 2012 und 2013. Ein Großteil der Fahrzeuge wurde in den USA verkauft. Doch auch auf deutschen Straßen sind knapp 7.000 betroffene BMW unterwegs. Der Rückruf schadet den Bayern vor allem in den USA, dem zweitgrößten Markt von BMW. Dieser hat in den letzten Jahren gelitten, weil sich die Zahl der Rückrufe gehäuft hatte. Zuletzt führte der Fahrzeughersteller eine us-amerikanische Negativ-Rangliste an, die Rückrufaktionen der Autobauer aufschlüsselte.

Wie das Unternehmen mitteilte, werden alle Besitzer der betroffenen PKW postalisch über den Defekt informiert und gebeten, eine Werkstatt aufzusuchen. Dennoch sollten die Fahrer auch selbst beim Bremsen darauf achten, ob alles ordnungsgemäß funktioniere. Stellen sie dabei fest, dass bei dem Bremsvorgang ein höherer Kraftaufwand als gewöhnlich notwendig sei, sollte sofort angehalten und ein Pannendienst gerufen werden.

Nicht nur in den USA hat BMW derzeit aufgrund der Rückrufaktionen. Auch in China mussten die Bayern knapp 76.000 5er zurückrufen, da diese eine fehlerhafte Steckverbindung in den Rücklichtern aufwiesen. Im Land der Mitte verkauft BMW derzeit die meisten Fahrzeuge.

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