Schonender Winterreifenbetrieb

Ein Satz Winterreifen kostet wie alle anderen Pneus eine Menge Geld, sodass es nicht sein muss, sich jedes zweite Jahr einen neuen kaufen zu müssen, weil die Reifen heruntergefahren sind. Doch wer einige Regeln befolgt und die Reifen pflegt, kann die Lebensdauer seiner Pneus bedeutend verlängern.

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Winterreifen sollten vorsichtig eingefahren werden Foto: © Klaus Steves/pixelio.de

Behutsam einfahren

Zunächst einmal besagt eine Faustregel für alle Reifen, dass sie die ersten einhundert Kilometer vorsichtig eingefahren werden müssen. Das dient nicht nur dem Reifen, dessen Profil aufgeraut und den Straßenverhältnissen angepasst wird sowie dem Abfahren der Rückstände aus der Produktion, die sehr schmierig sein können, sondern in erster Linie der eigenen Sicherheit.

Vorausschauend fahren

Doch auch nach den ersten einhundert Kilometern sollte weiter zurückhaltend gefahren werden, denn je höher die Kräfte beim Gasgeben und Verzögern sind, umso schneller verschleißt natürlich der Reifen. Also besser an der Ampel nicht mit quietschenden Reifen starten. Auch zu starke Bremsvorgänge senken die Lebensdauer des Profils, daher sollte besser defensiv gefahren werden. Auch aus Gründen der eigenen Sicherheit. Zudem wirken sich auch schon die hohen Geschwindigkeiten selbst negativ auf den Verschleiß aus, da auch hier starke Kräfte übertragen werden.

Etwas höherer Reifendruck spart Kraftstoff

Doch nicht nur die Fahrweise wirkt sich auf den Abrieb aus. Auch der Luftdruck des Reifens ist verantwortlich. Ein zu niedriger Luftdruck führt dazu, dass das Profil ungleichmäßig abgerieben wird. Auch ein zu hoher Luftdruck ist schädlich für den Pneu. Der Luftdruck sollte also regelmäßig überprüft werden. Ein kleiner Tipp: Den Reifen auf 0,5 bar über den Herstellerangaben aufpumpen. Der Pneu leidet dabei noch nicht, hilft aber, Kraftstoff zu sparen.

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