Sommerzeit ist Gewitterzeit – Aquaplaning nicht unterschätzen

Harry Hautumm / Pixelio.de

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Gerade im Sommer, wenn über mehrere Tage hohe Temperaturen herrschen, steigt die Gefahr für teils heftige Gewitter und plötzlichen Starkregen. Gleichzeitig steigt das Risiko für Aquaplaning. Diese Art von Gefahr sollte auf keinen Fall unterschätzt werden. Wer falsch reagiert, riskiert einen Unfall, der mit etwas Gelassenheit am Steuer vielleicht hätte vermieden werden können. Hier erfahren Sie, wie Sie ein Aufschwimmen vermeiden können und wie Sie richtig reagieren, falls es doch einmal passiert.

 

Auf Abstand gehen

Bei Regen, auch wenn er noch nicht sehr stark ist, sollten Sie als Erstes den Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen vergrößern. Dabei ist wichtig, dass Sie nicht mit Bremsversuchen langsamer werden, sondern einfach stufenweise vom Gas gehen, damit das Auto langsam an Distanz zum Vorausfahrenden gewinnt. Wenn der Regen stärker wird, sollten Sie, um optimale Sicht zu wahren, Ihre Scheibenwischer auf eine höhere Stufe stellen. Bei Starkregen sollten die Scheibenwischer auf höchster Stufe ihre Arbeit leisten.

 

Plötzliche Lenkbewegungen unbedingt vermeiden

Wenn das Auto aufschwimmt, verlieren die Vorderräder den Kontakt zum Asphalt. Hier hilft lenken zunächst überhaupt nicht, kann sogar gefährlich werden, wenn die Räder plötzlich wieder Grip haben. Am Besten vermeiden Sie plötzliche Lenkbewegungen, stattdessen betätigen Sie besser die Bremse. Nicht zu zaghaft bremsen, sondern kräftig ins Pedal treten. Ist Ihr Wagen mit ABS ausgestattet, kann nichts schief gehen. Angst ist in einem solchen Moment absolut Fehl am Platze. Auf nasser Fahrbahn empfiehlt es sich, öfters mal kurz – aber nur leicht – zu bremsen, um die Bremsbeläge trocken zu bekommen. So können Sie besser reagieren, wenn eine Gefahrensituation auftritt.

Sommerzeit ist Gewitterzeit – Aquaplaning nicht unterschätzen
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