Stimmt er oder stimmt er nicht? Der Kilometerstand beim Gebrauchtwagen

Der Kauf eines gebrauchten Autos kann zu einem echtem Glückspiel werden. In Zeiten leichter Tachomanipulationen, ist es gar nicht mehr so leicht herauszufinden, ob der angegebene Kilometerstand auch tatsächlich stimmt. Wichtig ist z.B. ein vollständiges und abgestempeltes Scheckheft, allerdings auch nur dann, wenn Reparaturrechnungen und TÜV-Berichte mit dabei sind. Ein Scheckheft kann genau wie der Kimometerstand manipuliert und selber ausgefüllt sein. Das Risiko ein Auto mit falschem Kilometerstand zu erwischen, kann dadurch deutlich gesenkt werden. Das gleiche gilt auch Ölzettel, die im Motorraum rumbaumeln. Hier ist oft der letzte Kilometerstand notiert. Eine Garantie dafür, ist der Ölzettel natürlich auch nicht, weil auch dieser nachträglich ausgefüllt und reingehangen werden kann. Eine weitere Möglichkeit beim Gebrauchtwagenkauf falsche Kilometerstände zu entarnen, ist es einen Blick auf den Zustand der Innenausstattung zu werfen. Besonderes Hauptaugenmerk gilt dabei den Sitzen, dem Lenkrad und den Pedalen. Sind sie nämlich total abgenutzt und das Auto weist eine geringe Laufleistung auf, liegt hier der Verdacht sehr nahe, das der Kilometerstand manipuliert wurde. Wer sich nicht sicher ist, sollte das Auto vor dem Kauf einem Gutachter oder Kfz-Profi vorstellen, auch Technische Überwachungsvereine wie TÜV und Dekra bieten diesen Service an. Laut einem bayrischen Polizeibericht, ist der Kilometerstand bei jedem dritten Auto, was gebraucht verkauft wurde manipuliert.

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