Subaru Legacy: Seltene Allrad-Mittelklasse

Wie bei Subaru üblich verbindet auch der Legacy das Antriebskonzept Allrad mit starken Boxermotoren. Dies behält japanische Autobauer so konsequent bei, dass für die europäische Kundschaft der erste und einzige Boxer-Diesel in den Subaru eingebaut wurde. Doch nicht nur durch kraftvollen Vortrieb, sondern auch durch Komfort und Zuverlässigkeit kann sich der Legacy in der Mittelklasse gegen Konkurrenz wie z.B. den VW Passat behaupten.

Auch wenn man den Legacy auf deutschen Straßen eher selten antrifft, gibt es den japanischen Allradler in drei verschiedenen Karosseriearten. Zum Kauf steht der Subaru als Limousine, Kombi oder geländegängiger Outback, der seit 1999 aber als eigenständiges Modell verkauft wird. Doch auch die anderen beiden Karosseriearten liefern erstaunliche Fahrleistungen außerhalb der Straße. Der Allradantrieb in Kombination mit einem zusätzlichen Untersetzungsgetriebe (Kombi), einer Niveauregulierung zur Einstellung der Bodenfreiheit und einer Berganfahrhilfe sorgen abseits der Straße für gutes Vorankommen.

Auf dem Gebrauchtwagenmarkt interessant ist besonders die vierte Generation des Legacy, die von 2003 bis 2009 gebaut wurde. Käufer hatten die Wahl zwischen vier Motorisierungen im Subaru. Erhältlich waren Boxermotoren mit 2, 2,5 und 3 Liter Hubraum und einem Leistungsspektrum von 141 bis 245 PS. Die Ausstattungslinie „Trend“ stellt im Legacy die Grundausstattung dar, „Active“ bietet zusätzlich einen Fahrassistenten, Kopfairbags und Sitzheizung. Wer eine Lederausstattung wünscht, der sollte nach der Ausstattung „Comfort“ Ausschau halten. Doch auch ohne Leder glänzt der Subaru im Innenraum durch hochwertige Materialien und gute Verarbeitung. Dies führt unter anderem auch zu der großen Wertbeständigkeit, die die hohen Gebrauchtwagenpreise erklärt.

Da die Benzinmotoren als durstige Begleiter im Legacy gelten, gibt es den Allradwagen seit 2008 auch mit 2-Liter-Diesel-Boxer mit 150 PS. Eine weitere Sonderausstattung betrifft eine Autogasanlage, die teilweise ab Werk verbaut wurde und teilweise für die Benziner nachgerüstet wurden. Damit kann man Steuern und Benzinkosten sparen, muss sich aber auf regelmäßige Wartung einstellen.

In puncto Zuverlässigkeit ist der Subaru Legacy ein treuer Begleiter. Viele Statistiken bescheinigen ihm eine außerordentliche Zuverlässigkeit und Pannensicherheit. Beim Kauf eines älteren Modells sollte man allerdings auf Rost am Auspuff achten.

Preislich beginnt die Mittelklasse von Subaru bei 6000 Euro für ein sieben Jahre altes Modell. Für die Kombi-Version und größere Motorisierungen wird ein deutlicher Aufpreis verlangt. So kostet ein vier Jahre alter Kombi mit Basismotorisierung immerhin noch knapp 13000 Euro.

Subaru Legacy: Seltene Allrad-Mittelklasse
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