Suzuki Swift: Günstig und schnell durch die Stadt

Waren die ersten Generationen des Suzuki Swift eher konservativ designt, sieht man mit der seit 2005 gebauten Generation ein ganz neues Auto. Das Aussehen wurde an den europäischen Markt angepasst und der Swift wuchs in Größe und Gewicht. So konnte sich der Swift in den letzten Jahren als erfolgreiches Stadtauto etablieren und erschien Mitte 2010 in einer fünften Generation.

Der in Ungarn gebaute Wagen erfüllt alle Anforderungen eines modernen Stadtautos. Der Fahrkomfort ist angenehm und das Platzangebot für Mitfahrer stimmt ebenfalls. Größeres Gepäck kann dagegen nur schwer transportiert werden, das Ladevolumen beträgt schlappe 201 Liter. Mehr Platz gibt es bei umgeklappten Rücksitzen, die Platz für weitere 670 Liter Gepäck schaffen. In puncto Sicherheit schlägt sich der Swift wacker. Je nach Baujahr sind neben ABS und Gurtstraffer zwei oder sechs (ab 2009) Airbags an Bord. ESP gab es dagegen bis 2009 nur in der Sport-Ausführung des Suzuki, seitdem ist es in allen Modellen (außer 4×4) eingebaut.

Kritikpunkt des Suzuki ist besonders sein Innenraum. Hier wurden hauptsächlich billige Materialien verbaut, die unter schneller Abnutzung leiden. Beim Gebrauchtwagenkauf sollte man also unbedingt einen Blick auf die Polster der Sitze werfen, die sehr schmutzempfindlich sind. Ein weiterer Minuspunkt im Swift ist der schwache Federungskomfort, der sich bei Autobahnstrecken bemerkbar macht.

Die Frage nach dem passenden Motor lässt sich bei Suzuki einfach beantworten. Insgesamt stehen drei Benzin- und ein Dieselaggregat mit Leistungen zwischen 75 und 125 PS zur Auswahl. Völlig ausreichend ist mit dem 1,3-Liter-Benziner schon der kleinste (Benzin-)Motor. Er mobilisiert 92 PS, ist sehr drehfreudig und auch als Allradmodell erhältlich. Mehr Durchzug bei ähnlichem Verbrauch liefert der 1,5 Liter große und 102 PS starke Vierzylinder. Als sparsame Diesel-Alternative steht zusätzlich ein 1,3-Liter-Common-Rail-Diesel im Angebot, dessen Normverbrauch mit 4,5 Litern auf 100 Kilometer angegeben ist.

Der Swift gilt als pannensicher und weitestgehend mängelfrei. Wenn es jedoch Probleme gibt, dann ist fast immer Rost am Unterboden oder eine defekte Beleuchtung Schuld. Auf dem Gebrauchtwagenmarkt beginnen die Swifts der vierten Baureihe bei 4000 Euro, ein Diesel aus dem Jahr 2007 kostet 2000 Euro extra und für die Sportversion mit großem 1,6-Liter-Motor muss man knapp das Doppelte einplanen.

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