Schlagwort-Archiv: CO2

Kältemittelstreit geht in die nächste Runde

Der Streit um die Kältemittel R1234f und R134a ist noch nicht ausgestanden. Brüssel steigert den Druck auf die Bundesregierung und eröffnet ein Verfahren gegen die BRD. Der Grund ist, dass sich der Fahrzeughersteller Daimler weiterhin weigert, das von der EU geforderte Kältemittel R1234f einzusetzen, da Tests ergeben hatten, dass das Mittel leicht entzündlich sei. Als Alternative greifen die Stuttgarter auf R134a zurück, das jedoch von der EU als umweltschädlich eingestuft wurde und das nicht mehr in Neuwagen eingesetzt werden darf.

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Elektroautos als Mittel zum Zweck?

Das von Martin Winterkorn, Chef des Fahrzeugherstellers Volkswagen, ausgerufene „Jahr der Elektromobilität“ ist vorbei, doch es hat sich nicht allzu viel getan auf dem Markt der Elektroautos. Sicher, die Verkäufe haben sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verdoppelt. Das klingt im ersten Moment gut. Doch wenn man sich die Anzahl der verkauften Elektroautos anschaut, die 2012 weniger als 3.000 Stück betrug, erkennt man, dass der Markt der E-Mobile weiterhin eine Nische ist.

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Daimler arbeitet an CO2-Kühlung

Der Kältemittelstreit kommt zu keinem Ende. Die EU fordert, dass die Fahrzeughersteller statt des umweltschädlichen Kältemittels R134a das Mittel R1234yf einsetzt, das sich jedoch in Crashtests als hoch entzündlich erwiesen hat, weswegen es die meisten Hersteller es ablehnen. Bislang ließ eine Lösung des Konfliktes auf sich warten. Doch nun scheint eine in Sicht zu sein. Der Fahrzeughersteller Daimler meldet Fortschritte in der Entwicklung einer Klimaanlage, die mit CO2 arbeitet.

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Bundesregierung will neue CO2-Regeln hinausschieben

Die deutsche Bundesregierung stellt sich einmal mehr hinter die Automobilindustrie in Deutschland und gegen die Vorhaben der Europäischen Union. Diese hatte schärfere CO2-Regeln beschlossen, die nach einer Übergangsfrist von fünf Jahren ab 2015 bis spätestens 2020 EU-weit für alle Fahrzeuge gelten sollen. Die neuen Regeln, die besagen, dass die Fahrzeuge lediglich noch 95 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen wollen, benachteiligen jedoch vor allem die Hersteller von großen Limousinen, darunter Mercedes und BMW. Damit die beiden Zugpferde der deutschen Automobilindustrie nicht ins Hintertreffen geraten und ihre Wettbewerbsfähigkeit verlieren, fordert die Bundesregierung eine längere Übergangszeit bis 2024.

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Die Bundesregierung geht erneut auf Konfrontationskurs zur EU Foto: © Viktor Mildenberger/pixelio.de

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