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Hinweise zum Reifenwechsel und aufbereiteten Alufelgen

Reifenwechsel

Tipps für den richtigen Reifenwechsel © Tim Reckmann / pixelio.de

Endlich ist die Zeit der Sommerreifen und somit auch bei den meisten die zeit der Alufelgen gekommen. Sowohl beim Reifenwechsel als auch bei den Alufelgen gibt es aber einiges zu beachten.

Winterreifen richtig lagern

Damit Ihre Winterreifen den Sommer gut überstehen, sollten Sie sich schon früh Gedanken machen wo und vor allen Dingen wie Sie die Reifen richtig lagern. Ihre Winterreifen mögen es im heißen Sommer nämlich möglichst kühl, dunkel, trocken und auch ausreichend belüftet. Denn nur wenn Sie dies alles beachten, bleibt das Gummi der Reifen geschmeidig und somit auch die Straßenhaftung besser erhalten. Zahlreiche Autowerkstätten bieten gerade aus diesen Gründen eine kostenpflichtige Einlagerung der Reifen an. Kommt diese Möglichkeit für Sie aus diversen Gründen nicht in Betracht, dann sollten Sie sich nach einem geeigneten Lagerplatz wie Keller oder Garage umschauen. Weiterlesen

Was versteht man unter einem Reifendruckkontrollsystem?

 

Geplatzter Reifen

Falscher Luftdruck kann fatale Folgen haben © Klaus Bindernowski / pixelio.de

Alle Fahrzeuge, die ab dem 1. November 2014 zugelassen werden, müssen mit einem Reifendruckkontrollsystem (RDKS) ausgestattet sein. Was aber bedeutet dieses RDKS? Das Reifendruckkontrollsystem warnt den Autofahrer rechtzeitig, wenn sich der Druck in den Reifen verschlechtert. Dabei erkennen die neuen Systeme automatisch, wenn sich der Abrollumfang eines Reifens verändert. Gemessen wird dies mit Sensoren, die bereits für das ABS und das ESP an den Reifen vorhanden sind. Man spricht hier von einer indirekten Messung. Die neuen Reifendruckkontrollsysteme sind auch unter dem Namen ‘tire pressure monitoring systems’ (TPMS) bekannt. Weiterlesen

Wagenheber im Motorsport: Luftheber

Der Rennwagen kommt in die Boxengasse, steuert seine Box, kommt zum Stehen und wie von Zauberhand heben vier Stempel den Wagen in die Höhe. Die Boxencrew wechselt die Räder, erledigt die restlichen anfallenden Arbeiten und der Wagen senkt sich wieder und rast davon.

LuftheberJeder Tuningfreund sagt – wie ich vor einiger Zeit auch – so etwas wie “Cool, das muss ich haben!” Natürlich ist die Idee ganz lustig, bei einem zum Beispiel anstehenden Wechsel von Sommerreifen auf Winterreifen nicht mehr den alten Scherenwagenheber aus dem Kofferraum oder den billigen Rangierwagenheber aus dem Baumarkt peinlichst genau an der richtigen Stelle unter dem Wagen zu platzieren, damit man nichts beschädigt.

Doch so einfach ist das Ganze nicht. Zuerst stellt sich das Problem der Suche ein. Wonach sucht man, wie heißen die Dinger, wo bekommt die und wie funktionieren sie? Und da kommen wir der Sache schon näher. Es sind so genannte Luftheber, die man im Motorsportzubehör bekommt. Und das ist auch das Problem, denn wie man unschwer erraten kann, sind diese Luftheber im Bereich der StVZO oder StVO nicht erlaubt. Die Betriebserlaubnis des Wagens erlischt sofort.

Außerdem steckt im Namen schon das nächste Problem: Luftheber heißt, dass diese Wagenheber mit Luftdruck arbeiten. In der Boxengasse wie in jeder Werkstatt üblich gibt es einen Kompressor der den benötigten Luftdruck beispielsweise für die zum Reifenwechsel benötigten Schlagschrauber bereitstellt. Dieser versorgt auch die Luftheber über einen Anschluss am Fahrzeug mit Luft. Im Bild ist der aufgesetzte Stutzen mit Schlauch im auf der Beifahrerseite ganz gut zu sehen.

Somit sind diese Systeme nur in nicht straßenzugelassenen Fahrzeugen zu verwenden. Zur Sicherung gibt es übrigens noch Metallvorrichtungen, die um die Heber gelegt werden, falls man Arbeiten unter dem Fahrzeug ausführen muss und warum auch immer der Luftdruck abreißen sollte. Sicherlich eine gute Investition in diesem Zusammenhang.

Damit alles rund läuft – Wissenswertes über Autorreifen

Bild von einem Reifen für einen PKWReifen gehören mit zu den wichtigsten Bauteilen eines Fahrzeuges, denn sie bilden den Kontakt zur Straße. Um eine sichere Fahrt zu gewährleisten muss der Reifen genügend Profiltiefe, den korrekten Luftdruck sowie keine Schäden aufweisen. Mit einer guten Wartung kann die Lebensdauer der Reifen verlängert werden. Aber die beste Pflege nützt irgendwann nichts mehr, wenn das Reifenprofil abgenutzt ist. Die Abnutzung der Pkw-Reifen ist nicht immer gleichmäßig.

Ein nicht korrekter Luftdruck beeinflusst viele Faktoren wie zum Beispiel den Fahrkomfort, die Reifenlebensdauer oder den Kraftstoffverbrauch. Deshalb ist eine regelmäßige Kontrolle unverzichtbar. Denn durch einen falschen Luftdruck entstehen die meisten Reifenschäden. Viele Reifenhändler bieten Reifenfüllungen mit Stickstoff an. Stickstofffüllungen sollen einen schnellen Luftverlust des Reifens verhindern. Durch den gleichbleibenden stabilen Druck im Reifen ergeben sich eine längere Laufleistung sowie einen geringeren Kraftstoffverbrauch. Zur Überprüfung des Reifendrucks bei Fahrzeugen kommen heutzutage Reifendruckkontrollsysteme zum Einsatz. Hierdurch soll die Anzahl der Unfälle, verursacht durch fehlerhafte Reifen, reduziert werden. Denn fährt ein Fahrzeug kontinuierlich mit zu geringem Reifendruck, führt die Belastung an den Reifenflanken zu einem erhöhten Verschleiß. Dieser geschwächte Reifen kann dann im schlimmsten Falle bei hoher Beschleunigung platzen.

Die richtige Reifenwahl richtet sich nach den Anforderungen oder Einsatzbedingungen, die der Fahrer an das Kraftfahrzeug stellt. Gewisse Reifenbreiten sind allerdings vom Hersteller vorgegeben. Im Fahrzeugschein findet man meist mehrere Reifengrößen angegeben, mit denen das Fahrzeug zugelassen wurde. Welche Reifenbreite die optimale ist, muss jeder Fahrer individuell entscheiden. Ferner muss der Kunde entscheiden, ob er lieber Neureifen bevorzugt oder runderneuerte Reifen, bei denen die alte Lauffläche abgeschält und durch eine neue ersetzt wurde. Alle Daten und Eigenschaften eines Autoreifens sind auf der Seitenwand eines Reifens zu erkennen. So findet der Autofahrer an der Flanke des Reifens eine  Aufschrift wie zum Beispiel 205/55 R16 91W. Aus dieser Zahlen- und Buchstabenkombination kann der Autofahrer wichtige Angaben über den Reifen erfahren, wie die Reifengröße, die Bauweise, der Felgendurchmesser, den Tragfähigkeitsindex, den Buchstaben für die Maximalgeschwindigkeit, die Witterungskennzeichnung, das Schneeflocken-Symbol und die Rollgeräuschemission. Weiterhin kann der Fahrer ablesen ob es sich um ein Notlauf- oder Run-Flat-Reifen handelt. An der Seitenwand des Reifens ist desweiteren auch das Herstellungsdatum abzulesen. Das setzt sich aus der Kalenderwoche und dem Herstellungsjahr zusammen. Findet der Fahrer dort die Zahl 0604, ist dieser Reifen in der 6. Woche des Jahres 2004 produziert worden. Spätestens alle sechs Jahre sollten Reifen ausgewechselt werden. Bei Reifen mit Laufrichtungsbindung findet der Fahrer an der Seite einen Pfeil oder einen Hinweis mit der vorgeschriebenen Drehrichtung.

Seit dem 04.12.2010 müssen Fahrzeuge bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte mit M + S-Reifen ausgerüstet sein. Das Profil dieser Reifen gewährleistet den nötigen Griff bei winterlichen Straßenverhältnissen. M + S sind als Winter- und Ganzjahresreifen erhältlich und bringen wichtige Eigenschaften mit. Sie müssen bei Schnee und Eis eine gewisse Flexibilität und Griffigkeit besitzen. Deshalb sind sie aus einer besonderen Gummimischung hergestellt. Die Verhärtung dieser Reifen ist auch bei kalten Temperaturen nicht so stark wie zum Beispiel bei Sommerreifen. Diese Tatsache garantiert aber eine optimale Anpassung an die Straßenoberfläche bei winterlichen sowie trockenen Straßenverhältnissen. Beim Kauf von Winterreifen sollte auf das Schneeflockensymbol am Reifen geachtet werden. Reifen mit diesem Zeichen sind speziell für den Einsatz im Winter hergestellt worden. Für Straßenverhältnisse ohne Schnee gibt es Sommerreifen. Sie bestehen aus einer Gummimischung, die auch bei hohen Temperaturen nicht zu weich wird. So genannte Spikes-Reifen mit angebrachten Stahl- oder Hartmetallstiften werden hauptsächlich bei Fahrten auf Eis genutzt. Da die Abnutzung der Fahrbahn erheblich ist, sind die Reifen in vielen Teilen Europas verboten. Unterschieden werden Reifen auch nach ihrer Bauart. Bis 1980 waren Diagonalreifen bei Pkws noch verbreitet, während es heutzutage fast nur noch Radialreifen gibt. Der Diagonalreifen weist mehrere schräg überkreuzte Karkassenlagen auf, während die Anordnung der Karkassenlagen beim Radialreifen radial ist. Weiterhin haben die Radialreifen eine längere Lebensdauer und eine bessere Bodenhaftung.Ein Reifen im Großformat

Jedes Jahr im Frühjahr und Herbst wenn ein Wechsel der Bereifung ansteht, stellt sich die Frage, wie die benutzten Reifen am besten zu Lagern sind. Dem Sonnenlicht sollten die Reifen während der Lagerung auf keinen Fall ausgesetzt sein. Ein trockener, dunkler und kühler Raum ist für die Lagerung von Reifen ideal. Denn die Gummisubstanz des Reifens verliert unter dem Einfluss von Licht, Wärme und bewegter Luft ihre Elastizität und Festigkeit. Das wiederum lässt den Reifen schneller altern und rissig werden. Ferner sollten die Reifen nicht mit Öl, Fett, Benzin oder anderen Lösungsmitteln in Berührung kommen. Reifen ohne Felge sollten nach Möglichkeit stehend gelagert werden. Bei auf Felgen montierten Reifen sollte die Lagerung  liegend, hängend oder gestapelt sein. Das bedeutet sie können zum Beispiel mit speziellen Haken an die Wand gehängt werden. Beim Stapeln aber muss darauf geachtet werden, nicht mehr als vier Reifen übereinander zu legen. Das Gewicht auf die unteren Reifen wäre sonst zu hoch. Eine Aufbewahrung von Kompletträdern stehend oder an eine Wand gelehnt ist nicht zu empfehlen, da sich die Lauffläche an der Aufstandsfläche verformen kann. Ein Felgenbaum ist sicherlich die beste Variante zur Lagerung von Reifen.