Schlagwort-Archiv: Mercedes

Wettbewerb in der Kompaktklasse

Die Krise auf dem Neuwagenmarkt und die hohen Benzinpreise zwingen die Fahrzeughersteller zu kreativen Lösungen, um ihre Produkte an den Kunden zu bringen. Sie entwickeln sparsamere Motoren und Fahrzeuge, die mit alternativen Antriebstechnologien laufen. Hybride und Elektrofahrzeuge sind derzeit in aller Munde. Doch die Autos finden einfach keine Käufer. Nun gehen die Fahrzeughersteller im Segment der Kompakten den entgegengesetzten Weg.

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VW hat mit dem R32 ein Wettrüsten in der Kompaktklasse ausgelöst Foto: © St.Kaczkowski/pixelio.de

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Neueste Klimatechnik im Auto mit Wohlfühlambiente

Die Klimatisierung ist als elektrischer Vorgang innerhalb eines Autos ein recht komplexer Vorgang, wobei selbst kleinste Temperaturabstufungen möglich sind und im Sommer sowie Winter die eigenen Vorlieben ausgelebt werden können. Damit sich der Fahrer und die Beifahrer noch wohler fühlen ist man allerdings zur Zeit dabei, noch andere Techniken einzuführen, zum Beispiel die Verwendung von Düften. Weiterlesen

Der Mercedes GLK

Facelifting soll den Offroader stadttauglicher machen

Mercedes GLK

Mercedes startete 2008 mit seinem GLK einen mit dem optional erhältlichen Offroad-Paket auch in schwerem Gelände einsetzbaren SUV. Mit seinem kantigen, wuchtigen Erscheinungsbild, seiner steil gestellten Windschutzscheibe und der hohen Bodenfreiheit passte der GLK so gar nicht in das typische Klischee der SUVs. Nun arbeitete Mercedes hier nach, um seinen GLK „stadttauglicher“ zu machen. Äußerlich wurden die Hauptscheinwerfer neu gestaltet, die Vorderfront wurde durch ein LED-Tagfahrlicht aufgepeppt und die Heckleuchten verschmälert. Die veränderte Dachreling lockert jetzt den wuchtigen Auftritt des GLK etwas auf. Im Innenraum fällt als erstes auf, dass der Schalthebel der Automatik von der Mittelkonsole ans Lenkrad gewandert ist, auch die Luftaustrittsdüsen sind nunmehr rund und erinnern an den SLS. Neben der veränderten Optik wurden auch die Motoren überarbeitet, um den Verbrauch zu optimieren. Dies betrifft die gesamte Motorenpalette von 143 PS bis zu 306 PS, die jetzt über eine Start-Stopp-Automatik verfügen. Zusätzlich ist der GLK 220 und der GLK 250 als Bluetec-Version erhältlich, die der strengen Euro 6 – Abgasnorm gerecht wird. Das Paket der zusätzlichen Optionen ist auch umfangreicher geworden. Die Sicherheitsausstattungen wurden erweitert. Der aus der S-Klasse bekannte radargestützte Abstandsregel-Tempomat Distronic Plus soll zusammen mit dem präventiven Insassenschutzsystem PreSafe® die Insassen insbesondere vor Auffahrunfällen schützen. Erstmals verfügbar ist ein aus sechs Linsen bestehendes Rundum-Kamerasystem, das dem Fahrer eine 360-Grad-Aussenansicht gewährleistet. Die Anschaffungspreise sind leicht gestiegen, die Preisspanne reicht von 36 235 Euro bis 50 099 Euro, und die können sich dank umfangreicher Aufpreisliste noch verteuern.

Augen auf bei der Gebrauchtwagensuche

Familienkutsche und Luxus müssen sich nicht immer ausschließen

auto-im-vergleich.de / pixelio.de

Viele Leasingrückläufer kommen jetzt als junge Gebrauchtwagen mit 4 Jahren auf dem Buckel zurück auf den Automarkt, teilweise um 50% billiger im Vergleich zum Neupreis und auch aus Fahrzeugsegmenten, von denen man erst einmal denken würde, das sprengt unser Familienbudget.

Ganz oben auf der Wunschliste steht der BMW 3er Touring der Baureihe E91. Die fünfte Generation des 3er gibt es seit Frühjahr 2005 mit einer breiten Motorenpalette vom 320i als Vierzylinder mit 150 PS, über den 325i und den 330i als Sechszylinder mit 218 PS bzw. 258 PS. Ergänzt wurden die Motoren durch zwei Diesel, den 320d mit 168 PS und den 330d mit 231 PS. Im Herbst 2006 folgten dann die kleineren Motoren, der BMW 318i mit zunächst 129 PS, später mit 143 PS und der BMW 318d mit 122 PS. Die Baureihe des E91 war durch Direkteinspritzung bei den Benzinern und eine neue Common-Rail-Dieseltechnologie, sowie Start-Stopp-Automatik gekennzeichnet, die zu einer Reduzierung von Spritverbrauch und Schadstoffausstoß führten.2008 folgte schließlich eine Modellpflege, Front – und heckschürze wurden dezent verändert, die BMW-typische Niere wurde neugestaltet, die Außenspiegel wurden vergrößert und die Blinker hinten und die Bremsleuchten auf LED umgestellt. Das Laderaumvolumen des E91 liegt bei 460 Litern und kann durch die umklappbare Rücklehne bis auf 1385 Liter Stauvolumen vergrößert werden.

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Letzter Auftritt unter Hochspannung, die Mercedes A-Klasse E-CELL

Die Mercedes A-Klasse bereichert ja nun schon einige Jahre den Deutschen Automarkt. Demnächst wird sie abgelöst und bekommt vorher noch einmal die Chance für einen großen Auftritt und zwar als erstes batteriebetriebenes Auto von Mercedes Benz. Die A-Klasse E-CELL wird nämlich nur von einem Elektromotor angetrieben, der platzsparend zwischen den Vorderrädern verbaut wurde. Die A-Klasse E-CELL leistet bis zu 95 PS und soll nach acht Stunden aufladen, eine Reichweite von 255 Kilometern haben und 22,58 kWh Strom auf 100 km verbrauchen. In 11,6 Sekunden beschleunigt das Elektroauto auf einhundert Stundenkilometer, die Höchstgeschwindigkeit ist der Reichweite zu liebe auf 150 km/h begrenzt. Größter Vorteil der A-Klasse E-CELL ist ihre Bauweise. denn die Akkus des Elektromotors, haben im Fahrzeugboden ihren Platz gefunden und wirken sich somit auch postiv auf Fahrverhalten und Federung der Mercedes A-Klasse E-CELL aus. Der Platzangebot im Innenraum und das 435l große Gepäckabteil, bleiben so unverändert und die A-Klasse, verliert nichts an ihrer Varabilität. Eigentlich ein interessantes Auto und Angebot, wären da nur nicht die 1071 Euro monatliche Leasingrate. Zudem werden nur 500 A-Klasse E-CELL gebaut und an einen ausgewählten Kundenkreis vergeben.

Cabrios im Jahr 2011 sehr beliebt

Einen Sommer bekommen wir in Deutschland wohl nicht mehr, doch das hält die Deutschen wohl nicht davon ab fleißig Cabrios zu kaufen. Das Jahr 2011 liegt aufgrund von Neueinführungen wie zum Beispiel des VW Golf Cabrios deutlich vor dem Vorjahr. Insgesamt 69.176 Neuzulassungen zählen die ersten sieben Monate des Jahres 2011. Somit liegen die Cabrio Neuzulassungen 1.872 vor dem Vorjahreszeitraum. Allein im Monat Juli wurden 8.518 Cabrios neu zugelassen. Die meisten Cabrios verkauft im Übrigen BMW vor Mercedes und Audi. Dahinter dann erst Peugeot und VW. Das beliebteste Cabrio, wer hätte es gedacht, kommt aus dem Hause BMW, genauer gesagt von Mini. Unten findet ihr eine Auflistung der 5 beliebtesten Cabrios im aktuellen Jahr.

Das neue Mini Cabrio

Das neue Mini Cabrio

Allerdings könnte demnächst eine Ablösung an der Spitze anstehen. Seit Juni 2011 ist das neue Golf Cabrio auf dem Markt. Allerdings werden aufgrund der momentanen Lieferzeit die Modelle erst im Herbst/Winter 2011 ausgeliefert. Dort wird auch die KBA die hohen Neuzulassungen für das Golf Cabriolet zählen. Man darf gespannt sein. Große Konkurrenz für die Top-Modelle gibt es allerdings nicht, vor allem wenn man bedenkt, dass zum Beispiel Opel, Skoda oder Ford aktuell kein Cabrio anbieten. Ein Opel Astra Cabrio ist allerdings schon für das Jahr 2013 angekündigt.

Top 5 der beliebtesten Cabrio Modelle 2011:

01. Mini Cabrio – 5.263
02. Mercedes SLK – 5.072
03. BMW 1er Cabrio – 5.043
04. Mercedes E-Klasse Coupé – 4.978
05. Peugeot 207 – 4.781

Neu auf den Markt kommen im Übrigen in Kürze das neue Beetle Cabrio, darüber hinaus werden wohl schon bald die ersten Cabrio Modelle des BMW 6er gezählt.

Vierzylinder-Diesel in der Mercedes S-Klasse

Ein gewagtes Konzept des Stuttgarter Autobauers, macht zur Zeit in der Automobilen Welt die Runde.

Seit kurzem ist das Flaggschiff von Mercedes, die S-Klasse auch mit dem 2,1l Vierzylinder-Diesel, aus der Mercedes C-Klasse zu haben. In ersten Tests scheint das Konzept aber aufzugehen, sicherlich nageln die vier Zylinder auch im Mercedes S250 CDI hörbar vor sich hin und passen zumindest Soundtechnsich nicht zur Luxuslimousine. Trotzalledem lässt der 204 PS starke Dieselmotor im Mercedes S250 CDI keinen Unmut aufkommen und auch auf der Autobahn und bei Zwischensprints, braucht sich die schwere S-Klasse nicht zu verstecken. Dank des großen Drehmoments von 500 Nm, beschleunigt der Mercedes S250 CDI in gut 8,2 Sekunden auf 100 Kilometer in der Stunde und gleitet ebenso gut und gerne mit 240 km/h über den Asphalt. Gleiten ist hier auch das perfekte Stichwort. Durch die serienmäßige Luftfederung im Mercedes S250 CDI, gleitet der große Benz, Mercedestypisch perfekt über die Straße und ist auch durch sein riesiges Platzangebot und die zahlreichen Luxus-Extras, der ideale Begleiter für ein entspanntes Reisen. Der positivste Nebeneffekt, ist dabei natürlich der Verbrauch des Mercedes S250 CDI, der laut Mercedes weit unter Sieben Litern liegen soll. In Verbindung mit Start-Stopp-Automatik und einer soften Fahrweise, sind 5,7 Liter auf 100 km und ein CO2 Ausstoß von 149 g/km drinn. Es muss also nicht unbedingt ein Achtzylinder sein und hält der Mercedes S250 CDI sein Versprechen, unterbietet er die Verbrauchswerte der Konkurenz deutlich.

Die Mercedes S-Klasse live und zum anfassen, dieses Wochenende auf dem Flughafen Tempelhof in Berlin 

 

C-Klasse: Komfort zum Einstiegspreis

Die C-Klasse ist von Mercedes in der Mittelklasse gegen Konkurrenten wie den 3er BMW oder den Audi A4 positioniert. Wer also auf einen Stern auf der Motorhaube nicht verzichten möchte und für einen annehmbaren Preis eine ordentliche Portion Luxus erwartet, der sollte bei der C-Klasse hellhörig werden.

Während sich die meisten Modelle der bis 2000 gebauten Vorgängerserie 202 mittlerweile zum rostigen Youngtimer entwickelt haben, ist die folgende Modellreihe 203 für die Suche nach einem zuverlässigen Gebrauchten interessanter. Im Laufe des Jahres 2000 kam die neue C-Klasse als Limousine und als Sportcoupé (CLS) auf den deutschen Markt. Ein Jahr später folgte der T-Modell genannte Kombi mit geräumigen 1510 Litern Stauvolumen. In Limousine und T-Modell sind Motoren von 1,8 bis 5,5 Liter und von 102 bis 376 PS erhältlich. In dieser Auswahl stechen besonders der C 200 Kompressor mit 163 PS und der C 220 CDI mit bis zu 150 PS als Preis-Leistungs-Tipps heraus.

Doch auch die Fahreigenschaften der C-Klasse überzeugen. Mit komfortabler Abstimmung und sicherer Ausstattung ist der Mercedes besonders als Langstreckenauto zu empfehlen. Der Innenraum überzeugt mit guten Materialien und bequemen Sitzen. Einzig im Fond des Autos gibt es Platzprobleme für Mitfahrer. Nach einer Modellpflege 2004 stieg die Qualität im Innenraum spürbar und das Fahrwerk wurde etwas sportlicher abgestimmt. Alle Modelle nach 2004 haben außerdem Klimaautomatik als Serienausstattung und eine leicht veränderte Frontpartie.

Negativ fallen bei der C-Klasse die hakelige Handschaltung und das häufig defekte Fahrwerk auf. Ebenfalls Mängelquelle des Mercedes ist die verbaute Elektrik. So macht besonders in Modellen vor dem Facelift die Motorensteuerung Probleme. Spätere Baureihen schlagen sich in dieser Disziplin besser. Abschreckend wirkt auch das Mercedes-Preisniveau. Gebrauchtwagenpreis, Unterhalt und Ersatzteile gehen dem Käufer ordentlich ins Geld. Dafür gibt es allerdings Komfort und außerordentlichen Werterhalt.

Der Gebrauchtwagenpreis für einen drei Jahre alten C 200 Kompressor beträgt aktuell knapp 18000 Euro. Für einen Diesel desselben Baujahrs muss man etwa 2000 Euro mehr einplanen. Das geräumige T-Modell kostet im Vergleich zur Limousine zusätzlich Aufpreis.