Schlagwort-Archiv: Scheinwerfer

LED-Scheinwerfer überzeugen kaum

In den vergangenen Jahren hat die Entwicklung von LEDs einen enormen Sprung gemacht. Seit einiger Zeit hat die Licht emittierende Diode auch Einzug in die Beleuchtungstechnologie des Kraftfahrzeugs gehalten. LEDs sollen weniger blenden und variabler einsetzbar sein, so das Versprechen der Fahrzeughersteller. Doch halten die kleinen Lampen auch, was die Autobauer versichern?

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Bislang schlagen Xenon-Scheinwerfer in den meisten Fällen die LED-Technologie Foto: © Peter A/pixelio.de

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Mercedes spart Scheinwerferwischer ein

Viele kennen das kleine Detail an den Fahrzeugen von Mercedes, Benz-Fahrer haben es zu schätzen gewusst. Einmal den Hebel für den Scheibenwischer betätigt, sorgte der Wischer nicht nur für freie Sicht durch die Frontscheibe, sondern auch für mehr Helligkeit. Gekoppelt an den Scheibenwischer war nämlich noch ein Extra-Wischer, der die Scheinwerfer reinigte. Dieses kleine Teil soll nun wegfallen.

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Mercedes spart die Scheinwerferwaschanlage ein Foto: © Chris/pixelio.de

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Audi präsentiert innovative Scheinwerfer

Freie Sicht ist beim Autofahren das A und O. Besonders im Herbst ist es damit allerdings nicht weit her. Dauerndes Dämmerlicht und Nebel erschweren die Sicht. Zudem blenden nachts oft falsch eingestellte Scheinwerfer oder Leuchten von Fahrern, die ebenfalls versuchen, sich eine bessere Sicht auf die Straße zu verschaffen. Eine Neuheit von Audi könnte diese Sorgen allerdings zu Problemen der Vergangenheit werden lassen.

Schlechte Sicht, blendende Scheinwerfer – diese Zeit ist vorbei dank Audi Foto: © johnnyb/pixelio.de

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Eine echte Herausforderung, der Glühlampenwechsel

Das waren noch Zeiten: Ist die Glühlampe mal kaputt gegangen, war das in der Regel kein Problem. Haube auf, Verkleidung raus, Birne gewechselt und schick iss.

Heute kann sich diese Maßnahme als ziehmlich schwierig darstellen, denn bei vielen Autos, kommt man an die Birnen für Scheinwerfer, Heckleuchten und Co., nämlich gar nicht mehr so leicht ran.  Entweder ist es sehr fummelig oder die Birnen sind so verbaut, das man um den Weg in die Werkstatt gar nicht herum kommt. Besonders schwierig ist der Wechsel der Birnen z.B. beim Renault Mégane, da hier der ganze Scheinwerfer ausgebaut werden muss. Renault zeigt sich hier in der Regel sehr kulant und tauscht die Birnen für die Scheinwerfer kostenlos. Auch beim Audi A3 ist der Wechsel der Leuchtmittel eine echte Katastrophe. Im Motorraum des Audi A3 herrscht Enge und die Scheinwerfer sind so verbaut, dass es kein rankommen gibt. Auch hier muss in der Werkstatt der Scheinwerfer ausgebaut werden. Audi berechnet in dem Fall nur die Kosten für die Birnen. Sogar bei BMW kann der Lampentausch in der Werkstatt enden, wo man im 1er und 3er BMW wenigstens noch an die Birnen der Beifahrerseite ran kommt, geht auf der Fahrerseite so gut wie gar nichts mehr. Problematisch ist auch, das man zwar an die Birnen der Beifahrerseite ran kommt, aber eben fast nichts sieht. Auch BMW tauscht die Birnen kostenlos, von daher lohnt sich der Weg in die Werkstatt von Anfang an. Die hier genannten Autos, sind keine Einzelfälle, auch bei vielen anderen Marken, kann der Wechsel der Birnen eine echte Herausforderung sein, oder eben ein Ding der Unmöglichkeit.

Die richtige Sichtweite haben Korrekte Scheinwerfereinstellung

richtige SichtweiteFalsch eingestellte Autoscheinwerfer stellen oft eine Gefährdung des Straßenverkehrs dar. Scheinwerfer die zu niedrig eingestellt sind, verkürzen dem Fahrer die Sichtweite und bei zu hoch eingestellten Scheinwerfern wird der Gegenverkehr teilweise massiv geblendet. Deshalb ist die korrekte Einstellung der Scheinwerfer sehr wichtig.

Ein Fachmann benutzt für diese Überprüfung ein Scheinwerfereinstellgerät. Hierfür sind zunächst einige grundlegende Dinge zu beachten. Der Reifendruck muss vorschriftsmäßig eingestellt sein. Auf dem Fahrersitz sollte sich eine Person befinden oder mit 75 kg belastet sein. Die Einstellung der Scheinwerfer muss auf einer ebenen Fläche stattfinden. Dann wird das Scheinwerfereinstellgerät (SEG) ordnungsgemäß zum Fahrzeug ausgerichtet. Hierfür sollte der Abstand zwischen Gerät und Fahrzeug ungefähr 30 bis 70 cm betragen. Ist die Ausrichtung der Linsenmitte zur Mitte des Scheinwerfers korrekt, kann das Abblendlicht eingeschaltet werden. Als erstes wird der Fachmann die Hell-Dunkelgrenze im Gerät kontrollieren und eventuell einstellen. Hierbei ist auf eine exakte Übereinstimmung der Hell-Dunkelgrenze mit der gestrichelten Linie im Einstellgerät zu achten. Die Einstellung der Scheinwerfer kann mit  Einstellschrauben per Hand oder Sechskant- bzw. Kreuzschraubendreher erfolgen. Als nächstes ist das Fernlicht an der Reihe. Der Scheinwerferspot sollte genau in der Mitte sein. Für die Nebelscheinwerfer muss der Neigungswinkel am Gerät auf 20 eingestellt werden. Danach folgt die Überprüfung der Hell-Dunkelgrenze. Im Verlauf dieser Kontrolle ist das Gerät immer parallel zum Fahrzeug zu führen. Scheinwerfereinstellgeräte auf Schienen erreichen für diese Überprüfung die genauesten Ergebnisse. Nach der Einstellung der Scheinwerfer kontrolliert der Fachmann ebenfalls die Leistung und die Funktion der Scheinwerfer. Hierbei überprüft er auch die Lichtstärke und den Zustand von Glühlampe, Streuscheibe und Reflektor.

Da die meisten Privatpersonen kein Scheinwerfereinstellgerät besitzen, gibt es eine Möglichkeit die Scheinwerfer wenigstens provisorisch einzustellen. Auch bei dieser Methode sollte der Reifendruck vorschriftsmäßig eingestellt sein und auf dem Fahrersitz sollte eine Person platzgenommen haben. Das Fahrzeug muss in einem Abstand von 10 Metern vor einer senkrechten Wand stehen. Selbstverständlich sollte der Boden wieder eine ebene Fläche sein. Anschließend erfolgt eine Übertragung der Mittelachse des Scheinwerfers auf die Wand. Danach wird der Neigungswinkel des Scheinwerfers angezeichnet. Bei den meisten Fahrzeugen beträgt der Neigungswinkel 1,2 %. Das heißt bei 10 Metern Entfernung zur Wand muss das Licht 12 cm abgesenkt sein. Hierfür muss also eine weitere Linie unter der zuvor markierten Linie gezeichnet werden. Stimmt die zweite Linie und das Scheinwerferlicht nicht überein, muss die Einstellung der Scheinwerfer korrigiert werden. Ansonsten kann die Einstellung beibehalten werden. Bei Nebelscheinwerfern ist die Neigung noch stärker. Bei 10 Metern Entfernung zur Wand muss das Licht 20 cm tiefer sein als die markierte Mittellinie des Scheinwerfers. Mit dieser Methode kann sich ein Hobbyschrauber gut behelfen. Generell ist aber immer eine fachgemäße Überprüfung in einer Werkstatt vorzuziehen. Eine Scheinwerfereinstellung bei Fahrzeugen mit Xenon-Scheinwerfern ist lediglich in Verbindung mit einem Werkstatt-Test- und Auslesegerät möglich. Weiterhin sind bei Kraftfahrzeugen mit automatischer Leuchtweitenregulierung immer Herstellerangaben zu beachten. Aus Sicherheitsgründen sollte eine regelmäßige Überprüfung der Scheinwerfereinstellungen erfolgen, nicht nur zum Beispiel nach dem Wechsel von Glühbirnen oder eines gesamten Scheinwerfers.

Ist ein Fahrzeug zu schwer beladen, leuchten die Scheinwerfer in einem anderen Winkel und können im schlimmsten Fall den entgegenkommenden Verkehr durch starke Blendung gefährden. Verfügt das Fahrzeug nicht über eine automatische Leuchtweitenregulierung, muss hierbei die Scheinwerfereinstellung selbst vorgenommen werden. Bei den meisten Fahrzeugen stellt der Fahrer die Leuchtweite anhand eines Rädchens am Armaturenbrett ein. Verändert sich der Beladungszustand wieder, muss die Einstellung rückgängig gemacht werden.