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Tücken des Winters – leere Autobatterie

Autobatteriepflege

Autobatterie – das Herz eines jeden Kfz © GTÜ / pixelio.de

Wer hat das nicht schon mal erlebt? Es ist Winter, in der Nacht herrschten wieder mal Minusgrade und man muss am Morgen zur Arbeit. Nachdem man sein Auto endlich von Schnee und Eis befreit hat und den Zündschlüssel umgedreht hat, passiert aber nichts. Grund – die Batterie ist zu schwach oder gar leer. Damit das in den kalten Monaten kein Dauerthema wird, nachfolgend einige Tipps wie die Autobatterie auch bei Minusgraden verlässlich funktioniert oder wie man Starthilfe an anderen Autos bekommt. Weiterlesen

Richtig Fremdstarten

Beim Drehen des Zündschlüssels ertönt statt eines satten Motorengeräuschs nur ein müdes Klicken des Anlassers aus dem Motorraum. Jeder Autofahrer kennt dieses Ärgernis. Kaum wird es kälter, geben Batterien, die schon einige Jahre zuverlässig ihren Dienst getan haben, den Geist auf. Dem Automobilclub ADAC zufolge ist die Batterie der unangefochtene Spitzenreiter bei der Pannenstatistik. Wegen keines anderen Defektes mussten die Gelben Engel im vergangenen Jahr öfter ausrücken. Allerdings kann sich der Autofahrer im Fall einer leeren Batterie auch selbst behelfen. Doch es gibt einiges zu beachten.

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Bei der Starthilfe ist einiges zu beachten

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Starthilfe, aber richtig

Fast jeder hat es schon einmal erlebt, man steigt morgens in den Wagen, dreht den Zündschlüssel und nichts passiert. Die Autobatterie ist leer, gerne durch versehentlich eingeschaltete Dinge wie Licht, etc. (zumindest bei älteren Fahrzeugen) oder einfach durch längere Standzeiten bei modernen Fahrzeugen, die auch im Ruhezustand immer diverse Systeme am Leben halten, um zum Beispiel bei „keyless entry“-Systemen den nahenden Schlüssel zu erkennen.

Nun gibt es mehrere Möglichkeiten, das Auto wieder zum Starten zu „überreden“. Die schweißtreibende Variante ist das Anschieben. Hierfür muss die Batterie, die offiziell Starterbatterie heißt, noch einen gewissen Reststrom aufweisen, um die die Zündung zu gewährleisten, bzw. beim Diesel das Kraftstoffventil öffnen zu können. Es folgt also der Dreh am Zündschlüssel bis die Zündung eingeschaltet und die Lenkradsperre gelöst ist. Dann wird der 2. oder 3. Gang eingelegt und bei getretener Kupplung schieben die Helfer den Wagen, bis dieser ungefähr 15 km/h erreicht hat. Dann kurz die Kupplung kommen lassen, etwas Gas geben und die Kupplung direkt wieder treten, wenn der Motor läuft. Fahrzeuge mit Katalysator sollte ma nur im kalten zustand anschieben, da sonst der Kat kaputt gehen kann.

Starthilfe mit StarthilfekabelnDie bequemere Variante ist die Starthilfe mittels Starthilfekabel (Überbrückungskabel). Hierbei kann es aber durchaus zu einer Art Erstaunen kommen, wenn man die Motorhaube öffnet und erschreckt feststellt, dass im Motorraum überhaupt keine Batterie zu finden ist. Es empfiehlt sich das Studium der Bedienungsanleitung des Wagens, denn häufig verbirgt sich die Batterie im Kofferraum und im Motorraum sind nur noch spezielle Anschlüsse für eine Starthilfe vorhanden. Dann gilt es, aus Sicherheitsgründen zur Vermeidung von Kurzschlüssen, peinlichst genau die vorgegebene Reihenfolge einzuhalten. Immer erst das rote Kabel (Plus) anschließen, danach das schwarze Kabel (Minus / Masse). Nach dem erfolgreichen Startvorgang sollte die Verbindung bei moderneren Fahrzeugen noch eine Zeit lang (10 Minuten) bestehen bleiben.

Starthilfe mit PowerstationEine weitere Möglichkeit stellt der Einsatz einer Powerstation, die eine Starterbatterie enthält. Die Geräte sind schon relativ günstig zu bekommen, müssen aber, um einsatzbereit zu sein, ständig am heimischen Stromnetz hängen, da auch sie sich mit der Zeit entladen. Außerdem bringen die Power Packs, wie sie auch genannt werden, nur etwas, wen man zu Hause mit leerer Batterie liegen bleibt.