Schlagwort-Archiv: Unfall

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Vollkasko: Geplatzter Reifen nicht immer Betriebsschaden

Ein geplatzter Reifen ist nicht nur ein Sicherheitsrisiko, sondern auch ein teures Ärgernis. Bislang haben Versicherungen einen solchen Schaden nicht als Unfallschaden eingeordnet, sondern als ganz normalen Betriebsschaden, der nicht ersetzt werden muss. Doch manchmal lohnt es sich, gegen die Haltung einer Versicherung vorzugehen, wie ein aktuelles Urteil des Landgerichts Karlsruhe zeigt.

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Die Vollkaskoversicherung muss für Schäden aufkommen, die von einem geplatzten Reifen verusacht wurden, wenn der Schaden eine externe Ursache hat

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Stau – wenn nichts mehr geht

Erich Westendarp / Pixelio.de

Erich Westendarp / Pixelio.de

Jeden Sommer dasselbe. Kaum hat man Ferien, schon steckt man im Stau fest. Der Blick auf die Uhr macht viele nervös, man will schließlich pünktlich am Flughafen sein, oder zumindest entspannt am Urlaubsort ankommen. Doch die Nerven liegen schnell blank, wenn die Blechkolonne sich nur mühsam weiter vorwärts bewegt. Jetzt den Frust an den Mitfahrern auszulassen wäre die falsche Reaktion. Ihr Beifahrer, oder die Kinder auf dem Rücksitz haben den Stau schließlich nicht verursacht. Sie leiden darunter genau so, wie Sie. Weiterlesen

Geisterfahrer – der Alptraum eines jeden Autofahrers

Arno Bachert / Pixelio.de

Arno Bachert / Pixelio.de

Jährlich gibt es knapp 2.000 Meldungen von Falschfahrern auf deutschen Autobahnen. Zwar kommt es in den meisten Fällen nicht zu einem Unfall, dennoch sitzt der Schock dann lange tief in den Knochen. Richtiges Verhalten kann hier Leben retten. Außerdem sind Politik und Autoindustrie gefordert, wirksame Maßnahmen zu ergreifen. Deutschland nimmt Beispiel an Österreich und testet bereits neongelbe Warntafel, die vor einer Falschauffahrt warnen, auf drei Autobahnen. Weiterlesen

Rettungsgasse richtig bilden

Rike / Pixelio.de

Rike / Pixelio.de

Immer wieder kommt es auf Autobahnen und auf Landstraßen zu Verkehrsbehinderungen, häufig verursacht durch Unfälle. Die Einsatzkräfte der Polizei, Feuerwehr und Rettung müssen ungehindert zum Unfallort gelangen. In solchen Fällen müssen die Fahrzeuge eine so genannte Rettungsgasse bilden. Allerdings ist es für eine hohe Anzahl Autofahrer gar nicht richtig klar, wie diese zu bilden ist und dass sie eine Verkehrswidrigkeit begehen, wenn sie die Rettungsgasse nicht richtig bilden oder unter Umständen mit ihren Fahrzeugen blockieren. Weiterlesen

Erste Hilfe leisten – wissen Sie noch wie das geht?

Harald Reiss / Pixelio.de

Harald Reiss / Pixelio.de

Viele Menschen haben Angst davor, bei einem Unfall als Erster am Unfallort zu sein. Die Tatsache, Erste Hilfe leisten zu müssen, ruft wohl bei den meisten Autofahrern ein seltsames Gefühl hervor. Denn nur die wenigsten frischen ihre Kenntnisse im Hilfeleisten immer wieder auf. Doch das Schlimmste was Sie tun können ist: Gar nicht zu helfen! Die Angst, etwas falsch zu machen ist zwar berechtigt, aber nicht begründet. Weiterlesen

Ein kleiner Bums kann teuer werden

Jörg Siebauer / pixelio.de

Ein Autofahrer hat heutzutage immer mehr Annehmlichkeiten. Die neuen Fahrzeuge sind mit immer mehr Technik ausgerüstet. Allein beim Einparken oder Rückwärtsfahren wird mit einen lauten durchdringenden Ton vor einem Hindernis gewarnt. Neben dieser komfortablen Einparkhilfe gibt es noch viele weitere Fahrassistenzsysteme, wie u. a. den Einpark-Assistent, den Spurhalte-Assistent, der Abstandsregler (ACC), die Tote-Winkel-Erkennung, die Nachtsichtunterstützung, die Spurverlassungswarnung oder die Kollisionswarnung. Die Fahrassistenzsysteme tragen zur aktiven Sicherheit und zur Entlastung des Jahres bei. Sie unterstützen ihm bei Fahrmanövern und versuchen Unfälle zur vermeiden oder die Folgen möglichst zu minimieren. Diese Systeme funktionieren mit Hilfe von Sensoren. Einige dieser Sensoren haben ihren Platz in der Stoßstange des Fahrzeuges. Da kann ein kleiner Auffahrunfall oder ein Wildschaden schon recht teuer werden. Denn der Schaden an der Stoßstange macht nur einen Bruchteil der eigentlichen Kosten aus. Den Hauptteil nimmt die Erneuerung der Sensoren ein.

 

Kann teuer werden: Ein Unfall mit dem Mietwagen

Ein ungutes Gefühl fährt in einem Mietwagen ja irgendwie immer mit. Hoffentlich passiert nichts und es kommt nicht zum Unfall mit dem Mietwagen. Die Mietverträge sind mit unter auch sehr undurchsichtig, manchmal weiß kaum jemand, was der Unfall mit einem Mietwagen kosten kann. Wenn es nun doch kracht, kommt es auf die Selbstbeteiligung der Vollkasko des gemieteten Autos an. Ebenso auf die Eigenhaftung des Mieters, welche vorher im Mietvertrag festgehalten wird. In der Regel hat man diese bei Vertragssabschluß selber in der Hand und kann z.B. durch eine Haftungsreduzierung, die Selbstbeteiligung bei einem Unfall mit dem Mietwagen senken. Bei den meisten Autovermietungen, ist die Selbstbeteiligung im Falle eines Unfalls recht hoch und liegt im Durchschnitt bei rund 1000 Euro. Gegen einen Aufpreis, kann man diese auf 350 Euro, oder weniger reduzieren. Aufpassen sollte man aber auch in diesem Fall, denn hält man sich nicht an die Regeln im Mietvertrag oder es passiert aufgrund grober Fahrlässigkeit ein Unfall mit dem Mietwagen, kann es sein, dass der Mieter die volle Höhe des Schadens oder einen größeren Teil, trotz Haftungsreduzierung, übernehmen muss. Es kommt also immer darauf an und in jedem Fall ist es sinnvoll, sich vor der Anmietung eines Autos genau über die Mietverträge und Bedingungen zu informieren.

Kein Kavaliersdelikt

Krach! Und Tschüss Aussenspiegel und der Übeltäter, der das arme Teil in den Orbit befördert hat, ist längst über alle Berge verschwunden.

So passiert es täglich auf Deutschlands Straßen, laut einer Statistik aus dem Jahr 2004, ist fast jeder fünfte Autofahrer, der ein anderes Auto demoliert hat danach abgehauen. Dabei ist Unfallflucht kein Kavaliersdelikt und wird hart bestraft, unter Umständen sogar mit Gefängnis. Weiterlesen