Schlagwort-Archiv: VW

Wettbewerb in der Kompaktklasse

Die Krise auf dem Neuwagenmarkt und die hohen Benzinpreise zwingen die Fahrzeughersteller zu kreativen Lösungen, um ihre Produkte an den Kunden zu bringen. Sie entwickeln sparsamere Motoren und Fahrzeuge, die mit alternativen Antriebstechnologien laufen. Hybride und Elektrofahrzeuge sind derzeit in aller Munde. Doch die Autos finden einfach keine Käufer. Nun gehen die Fahrzeughersteller im Segment der Kompakten den entgegengesetzten Weg.

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VW hat mit dem R32 ein Wettrüsten in der Kompaktklasse ausgelöst Foto: © St.Kaczkowski/pixelio.de

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Der VW Touareg V10 TDI

Als Siebenjähriger Gebrauchter  – Ein Hauch von Luxus zum Kleinwagenpreis ?

VW Touareg

Der VW Touareg gehört zu den erfolgreichsten SUV, die in Deutschland je verkauft worden sind. Seit seiner Markteinführung im September 2002 bis zum Modellwechsel im April 2010 hat VW rund 500 000 Modelle dieses Typs verkauft. Die Motorenpalette reichte vom 3,2-Liter-V6 mit 220 PS, über einen V8 mit 310-350 PS bis hin zum 6,0 W12 mit 450 PS. Einst stand der stolze Luxus-Offroader für Preise ab 73 000.- Euro beginnend beim Händler. Heute bekommt man einen VW Touareg V10 TDI ab Baujahr 2005 und älter mit Laufleistungen von unter 200 000 Kilometern aus Erstbesitz für einen Preis unter 12 000.-Euro auf dem Gebrauchtwagenmarkt.  Was bekommt man für sein Geld? Betrachten wir einen VW Touareg 5,0 V10 TDI DPF Automatik der Baureihen 2004-2006. Der Luxus-SUV holt aus seinem 5,0-Liter-V10-Turbodiesel eine Leistung von 230 kW (313 PS). Damit beschleunigt der 2,6 Tonnen schwere VW Touareg V10 TDI in 7,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht seine Höchstgeschwindigkeit bei 225 km/h. Seine 6-Gang-Tiptronic-Automatik schaltet sehr exakt und lässt sich im Offroad-Betrieb abschalten. Der durchschnittliche Verbrauch liegt bei 12,8 Litern Diesel auf 100 Kilometer im Drittelmix, der CO2-Emissionswert bei 337 g/km.  Der VW Touareg V10 TDI ist ein Lasttier und ein Kilometerfresser. Eine Zuladung bis zu 1570 Litern und eine Anhängelast von gebremst bis zu 3,5 Tonnen können gemeistert werden. Der 100-Liter-Tank garantiert eine Reichweite von über 700 Kilometern. Der VW Touareg V10 TDI wurde in den Ausstattungslinien Individual, Kong, Exclusive Edition und Kong Sun & Air angeboten. Technisch war alles enthalten, was in den Jahren 2004-2006 gut und teuer war. Das Ambiente ist edel und gut verarbeitet, das Cockpit ist aufgeräumt und funktional gestaltet. Demgegenüber stehen relativ hohe Unterhaltskosten und ein hoher Wertverlust. Der ADAC gibt die Gesamtkosten mit monatlich 1414.-Euro oder 1,13 Euro pro Kilometer an. Dabei schlägt der Wertverlust mit monatlich 959.-Euro zu Buche. Alles in allem! Dem günstigen Kaufpreis stehen hohe Unterhaltskosten gegenüber, ggf. muss noch ein Feinstaubpartikelfilter nachgerüstet werden, der V 10 ist im Gegensatz zum V6 störanfälliger. Das Verteilergetriebe gilt als anfällig, vereinzelt undichte Ventile, defekte Sensoren und verschlissene Traggelenke werden beschrieben. Der VW Touareg V10 TDI bereitet viel Fahrvergnügen, aber er will auch unterhalten werden.

Augen auf bei der Gebrauchtwagensuche

Familienkutsche und Luxus müssen sich nicht immer ausschließen

auto-im-vergleich.de / pixelio.de

Viele Leasingrückläufer kommen jetzt als junge Gebrauchtwagen mit 4 Jahren auf dem Buckel zurück auf den Automarkt, teilweise um 50% billiger im Vergleich zum Neupreis und auch aus Fahrzeugsegmenten, von denen man erst einmal denken würde, das sprengt unser Familienbudget.

Ganz oben auf der Wunschliste steht der BMW 3er Touring der Baureihe E91. Die fünfte Generation des 3er gibt es seit Frühjahr 2005 mit einer breiten Motorenpalette vom 320i als Vierzylinder mit 150 PS, über den 325i und den 330i als Sechszylinder mit 218 PS bzw. 258 PS. Ergänzt wurden die Motoren durch zwei Diesel, den 320d mit 168 PS und den 330d mit 231 PS. Im Herbst 2006 folgten dann die kleineren Motoren, der BMW 318i mit zunächst 129 PS, später mit 143 PS und der BMW 318d mit 122 PS. Die Baureihe des E91 war durch Direkteinspritzung bei den Benzinern und eine neue Common-Rail-Dieseltechnologie, sowie Start-Stopp-Automatik gekennzeichnet, die zu einer Reduzierung von Spritverbrauch und Schadstoffausstoß führten.2008 folgte schließlich eine Modellpflege, Front – und heckschürze wurden dezent verändert, die BMW-typische Niere wurde neugestaltet, die Außenspiegel wurden vergrößert und die Blinker hinten und die Bremsleuchten auf LED umgestellt. Das Laderaumvolumen des E91 liegt bei 460 Litern und kann durch die umklappbare Rücklehne bis auf 1385 Liter Stauvolumen vergrößert werden.

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Volkswagen Originalteile

Neben rund 800.000 produzierten Volkswagen im Jahr, laufen in Wolfsburg auch 4,8 Millionen Currywürste vom Band

Kein Witz, dass passiert schon seit rund 40 Jahren. Die 25 cm lange VW-Currywurst wird in einer eigenen Fleischerei hergestellt und kommt bei den VW-Mitarbeitern sogar schon um acht Uhr morgens, zum Frühstück auf den Tisch. Seit mehr als 60 Jahren ist die VW-Fleischerei ein fester Bestandteil des Werks und blickt auf lange Tradition zurück. Gerade in der schwierigen Nachkriegszeit war es Volkswagen besonders wichtig, sich um die Verpflegung seiner Arbeiter zu kümmern und so hatte das Unternehmen sogar eigene Bauernhöfe, auf denen Tiere gehalten und Lebensmittel angebaut wurden. Heute gibt es aber nur noch die Fleischerei, samt ihrer beliebten VW-Currywurst und vieler anderer Spezialitäten aus dem VW-Fleischregal. 25 Mitarbeiter sorgen jeden Tag für das leiblicher Wohl und versorgen nicht nur die Werkskantine mit der Currywurst. Auch außerhalb genießt das VW-Originalteil Kultstatus und wird z.B. im Stadion des VfL Wolfsburg, sowie in einigen Supermärkten in einer verkürzten Version angeboten. Die VW-Currywurst besteht aus einer geheimen Gewürzmischung, aus feinstem Schweinefleisch und wird frei von irgendwelchen Zusatzstoffen hergestellt und in einem aufwändigen Verfahren geräuchert und gegart. Egal ob gebacken, gebraten oder frittiert, in den meisten Fällen kommt die Currywurst von VW, mit original VW-Gewürzketchup, Currypulver und Pommes auf den Teller. Und das beste ist, die Wurst ist sogar einigermaßen gesund, da sie einen Fettanteil von nur 20 Prozent hat. Übrigens: Um genau zu wissen, dass es sich um ein VW-Originalteil handelt, ist die Currywurst mit selbiger Aufschrift gekennzeichnet und das macht sie wirklich unverwechselbar.

Der VW Phaeton mit V6 TDI und 4Motion Allradantrieb

Bis heute hat es der VW Phaeton nicht geschafft in der Oberklasse-Liga mitzumischen und sich gegen Konkurrenten von Audi, BMW und Mercedes durchzusetzen. Ob es am Namen liegt?

Denn wer den Namen Volkswagen hört denkt in erster Linie mehr an Polo, Golf und Passat. Der Phaeton, ein exklusives Modell von VW tristet dagegen ein einsames Dasein und so werden fast alle gebauten Modelle nach Asien verkauft. Dort nämlich weiß man den luxuriösen Riesen zu schätzen. In Dresden wird der VW Phaeton zum großen Teil in Handarbeit hergestellt, in einer extra für ihn gebauten gläsernen Manufaktur. Hierzulande entscheiden sich nur wenige für den VW Phaeton und bestellen ihn meist in Verbindung mit dem V6-TDI und Allradantrieb. Im Jahr 2010 hat der Phaeton ein umfangreiches Facelift bekommen und hat sich durch diverse Änderungen an den heute bekannten Auftritt von VW Modellen angepasst. Der Phaeton wirkt sehr bullig und besticht mit einem eleganten und vor allem aber zeitlosem Design. Trotzdem scheint der große VW nicht jeden Geschmack zu treffen, schade eigentlich denn er sieht gut aus und ist zudem als V6 TDI ein recht günstiges Angebot. Immerhin ist der Phaeton mit 68.300 Euro, fünftausend Euro günstiger als ein vergleichbarer Audi A8. Dafür bringt er neben seinem Preisvorteil einen starken Motor und eine hochwertigste Verarbeitungsqualität mit. Das merkt man besonders im Innenraum des VW Phaeton V6 TDI 4Motion, hier herrscht neben einem schlichten Design absolutes Wohlfühlambiente. Bequeme Sitze und ein Infotaintment-System mit diversen Funktionen und einem acht Zoll großen Touchscreen runden das gelungene Ambiente ab. Unter der langen Haube des VW Phaeton arbeitet ein 240 PS starker V6-Turbodiesel, der sein kräftiges Drehmoment von 500 Newtonmetern über eine Sechsgangautomatik an alle vier Antriebsräder verteilt. Ein Sportwagen wird die große Limousine dadurch natürlich nicht, es reicht aber um den 2,2 Tonnen schweren Phaeton in 8,3 Sekunden auf 100 km/h zu schieben und einigermaßen standesgemäß, vor allem aber sparsam zu bewegen. Im Schnitt kommt der rund 240 km/h schnelle VW mit 9 Litern Diesel auf 100 Kilometern aus.

Qualität und Luxus auch im Alter und das zum Polo-Preis

Da baut VW ein Auto der Extraklasse und keiner will es haben, dabei macht der VW Phaeton auch im Alter einen neuwertigen Eindruck, leistet sich neben ein paar Elektronikstörungen, aufgrund der vielen elektrischen Verbraucher, nur kleinere Schwächen im Fahrwerksbereich und ist zudem wesentlich günstiger zu bekommen als Oberklasselimousinen anderer Hersteller. Lediglich die Kosten für die hohen Versicherungsbeiträge und die weiteren laufenden Kosten darf man nicht unterschätzen. Reparaturkosten können günstige VW Ersatzteile aus dem Internet in Grenzen halten, auch für den VW Phaeton.

 

Kurz notiert: Großes Kino auf der IAA

Eine wirklich sehr amüsante Szene, spielte sich auf der IAA in Frankfurt ab, als VW Chef Martin Winterkorn, samt seiner VW-Gang auf einen kleinen Besuch bei Hyundai vorbeischaute, um den Golf-Gegner Hyundai i30 unter die Lupe zu nehmen. Es wurde eifrig begutachtet, getestet, diskutiert und sogar vermessen, nur leider wurden die Gesichter vom VW Chef und seiner Mitarbeiter dabei immer länger. Schuld daran, war der solide und hochwertige Qualitätseindruck des Hyundai i30. Richtig schlechte Laune bekam der VW Chef dann während der Sitzprobe im Hyundai i30. Besonders die Lenkradverstellung brachte das Fass dann zum überlaufen, sogar der VW Chefdesigner durfte antreten und darüber Rechenschaft ablegen, warum der Hyundai i30 genau das kann, was VW nicht hinbekommt. Der Hyundai i30 wird auf die VW Chefetage sicher einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben.

VW zeigt offene up! Modelle und Golf Cabrio auf der IAA 2011

VW ist immer wieder für Überraschungen gut. Ursprünglich hieß es, VW stellt nur den neuen up! auf der IAA 2011 vor, kurzer Hand machte der Wolfsburger Autobauer eine ganze Serie draus. Darunter auch zwei offene up! Versionen. Der VW buggy up! und das up! Cabrio (up! azzurra sailing team) waren auf dem Messestand von VW zu sehen. Der Buggy up! hat seinen Ursprung im Käfer, doch der Buggy wurde ansonsten komplett neu aufgestellt. Er ist etwas länger und breiter, dafür aber nicht ganz so hoch wie der herkömmliche VW up!.

VW Studie up! azzurra sailing team

VW Studie up! azzurra sailing team

Ob man diese Studie in abgewandelter Form irgendwann an den Stränden zu sehen bekommt, bleibt offen. Zumindest als wasserfest hat VW den Buggy up! angekündigt, eine gute Voraussetzung ihn demnächst mal an den Stränden zu sehen. Und die Hoffnungen steigen, denn VW äußert sich zu diesem Thema wie folgt:

up!solut unwahrscheinlich ist das alles nicht. Denn eines muss jedem klar sein: Die New Small Family entsteht ja gerade erst…

Offen ist auch, ob es die Cabrio-Version des VW up! geben wird, denn ohne Türen und ohne Dach wird es schwer im deutschen Straßenverkehr. Im Übrigen wird das up! Cabrio offiziell als „up! azzurra sailing team“ vorgestellt. Neben den offenen up! Modellen waren allerdings auch das neue Golf Cabrio und der offene Beetle zu sehen. Der Beetle machte sogar den Anfang bei der offiziellen Präsentation. Bevor es zum Großereignis rund um die up! Modelle ging, zeigte Volkswagen den neuen Beetle. Eine rundum gelungene VW Show auf der IAA 2011 in Frankfurt.

VW Studie buggy up!

VW Studie buggy up!

Cabrios im Jahr 2011 sehr beliebt

Einen Sommer bekommen wir in Deutschland wohl nicht mehr, doch das hält die Deutschen wohl nicht davon ab fleißig Cabrios zu kaufen. Das Jahr 2011 liegt aufgrund von Neueinführungen wie zum Beispiel des VW Golf Cabrios deutlich vor dem Vorjahr. Insgesamt 69.176 Neuzulassungen zählen die ersten sieben Monate des Jahres 2011. Somit liegen die Cabrio Neuzulassungen 1.872 vor dem Vorjahreszeitraum. Allein im Monat Juli wurden 8.518 Cabrios neu zugelassen. Die meisten Cabrios verkauft im Übrigen BMW vor Mercedes und Audi. Dahinter dann erst Peugeot und VW. Das beliebteste Cabrio, wer hätte es gedacht, kommt aus dem Hause BMW, genauer gesagt von Mini. Unten findet ihr eine Auflistung der 5 beliebtesten Cabrios im aktuellen Jahr.

Das neue Mini Cabrio

Das neue Mini Cabrio

Allerdings könnte demnächst eine Ablösung an der Spitze anstehen. Seit Juni 2011 ist das neue Golf Cabrio auf dem Markt. Allerdings werden aufgrund der momentanen Lieferzeit die Modelle erst im Herbst/Winter 2011 ausgeliefert. Dort wird auch die KBA die hohen Neuzulassungen für das Golf Cabriolet zählen. Man darf gespannt sein. Große Konkurrenz für die Top-Modelle gibt es allerdings nicht, vor allem wenn man bedenkt, dass zum Beispiel Opel, Skoda oder Ford aktuell kein Cabrio anbieten. Ein Opel Astra Cabrio ist allerdings schon für das Jahr 2013 angekündigt.

Top 5 der beliebtesten Cabrio Modelle 2011:

01. Mini Cabrio – 5.263
02. Mercedes SLK – 5.072
03. BMW 1er Cabrio – 5.043
04. Mercedes E-Klasse Coupé – 4.978
05. Peugeot 207 – 4.781

Neu auf den Markt kommen im Übrigen in Kürze das neue Beetle Cabrio, darüber hinaus werden wohl schon bald die ersten Cabrio Modelle des BMW 6er gezählt.

Stellt sich vor: Der neue VW Up!

Neues aus Wolfsburg: Volkswagen, stellt den neuen VW Up! vor.

Der kleine Flitzer soll laut VW für jeden erschwinglich sein und so in die großen Fußstapfen des VW Käfer treten. Obwohl noch keine Preise bekannt sind, wird gemunkelt. dass der VW Up! als Basismodell, um die 9.500 Euro kosten wird. Der VW Up!, ist zwar kürzer als der VW Polo, soll aber mit fast gleich langem Radstand, sehr großzügige Platzverhältnisse bieten, vier Personen, plus Gepäck gehen rein und wenn die Rücksitzbank des VW Up! umgelegt wird, entsteht ein 951 Liter großer Laderaum. Unglaublich, bei einer Außenlänge, von 3,54 m. Das Raumkonzept des VW Up! ist aus einer Kiste heraus entstanden, laut VW Chefdesigner, wurde die Form des VW Up! aus einer Box, sozusagen „herausgeschält“. Für den kleinen Wolfsburger, hat VW neue Motoren im Programm: Zwei Dreizylinder, mit 60 und 75 PS, kommen mit Start-Stopp-System, jeweils mit 4,2 und 4,3 Litern auf 100 km aus und unterbieten den CO2 Ausstoß von 100 Gramm pro Kilometer. Neben den beiden Benzinern, wird es auch eine Erdgasversion des VW Up! geben, sie leistet 68 PS und verbraucht 3,2 Kilo Erdgas auf 100 km. Für das Jahr 2013, ist ebenso ein VW Up! mit Elektroantrieb geplant. Ein Highlight des VW Up! ist der freistehende Bildschirm in der Mittelkonsole, welcher sich sogar abnehmen lässt. Portable Infotainment Device (PID), heisst der kleine Alleskönner und bietet neben einem integrierten Navi, auch per Touchscreen die Möglichkeit, Radio und Freisprechanlage zu bedienen.