Tuning und Versicherung

Bild: Rotorhead

Bild: Rotorhead

Wir haben uns ja die letzten Tage intensiv mit dem Thema Recht und Tuning beschäftigt. Was man also darf und was man besser gleich lassen sollte, bzw. was die Folgen sind, wenn man es doch macht. Wie aber sieht es von der versicherungsrechtlichen Seite aus? Was passiert, wenn man etwas am Fahrzeug ändert und dann einen Unfall hat? Kann die Versicherung sich hier vielleicht sogar komplett quer stellen und man bleibt auf den Kosten hängen? Wir verraten es Ihnen heute hier.

Leider müssen wir hier vorwegsagen, dass es einfach keine einheitliche Regelung zu dem Thema gibt. Das bedeutet, dass sich hier jede Versicherungsgesellschaft augenscheinlich andere Vorgaben gemacht hat, wie sie mit Veränderungen am Fahrzeug umgeht. Es macht daher viel Sinn eine Versicherung vor der Änderung kurz um eine Stellungnahme zu bitten, was die Änderungen für Folgen hätte. So vermeidet man viel Ärger. Hat man das nicht bedacht, so sollte man schleunigst die Versicherung über die Änderungen informieren und die Versicherung entsprechend anpassen. Zu solchen Änderungen gehören generell alle Maßnahmen, die sowohl das Leistungsvermögen als auch die Fahrweise des Fahrzeugs verändern.

Ansonsten wird es Falle eines Unfalles teuer. Die nachträglich verbauten Teile sind dann oftmals nicht mitversichert. Die Kosten für Reparaturen müssten selber getragen werden. Aus Sicht des Gesetztes ist die Versicherung nämlich von der Leistungspflicht befreit, wenn sie technische Veränderungen nicht bewilligt hat.

Oftmals gibt auch der Versicherungsvertrag Aufschluss über mitversicherte Teile. So ändert sich der Beitrag normalerweise nicht, wenn Spoiler, Schweller, Blenden, Kotflügel usw. verändert wurden. Bei Leistungssteigerungen haben manche Gesellschaften einen Spielraum von bis zu 10 kW.

Tuning und Versicherung
Bewerten Sie den Artikel